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Mietrechtsschutzversicherung: Die Rechtsschutzversicherung für MieterEine Mieterrechtsschutzversicherung zählt zu den privaten Rechtsschutz- versicherungen. Sie ist dafür zuständig, die Kosten eines Rechtsstreits zu tragen, die zwischen Ihnen, dem Vermieter, Nachbarn oder Behörden anfallen. Immer wieder kommt es zu Unstimmigkeiten mit dem Vermieter aufgrund einer falschen Nebenkosten- abrechnung, falscher Kündigungsfristen oder zu Streitigkeiten mit dem Nachbar. Wir sprechen hier von über 250.000 Prozesse jährlich, die im Bereich der Immobilienvermietung zu Stande kommen. Die Kosten sind deshalb in der Regel sehr hoch, da die Gerichte meist die Jahresmiete als Streitwert einsetzen und davon prozentual die Kosten berechnet werden. Hier ist meist der Weg zum Rechtsanwalt die einzige Möglichkeit von seinem Recht Gebrauch machen zu können. Doch die Gebühren von Rechtsanwälten, sowie die Prozessgebühren steigen ständig. Sie sind ebenso variabel wie die Gesetzesänderung in Deutschland.
Die Versicherungssumme liegt in der Regel bei einer halben Million pro Streitfall. Sie haben hier bei Abschluss auch die Möglichkeit einer Selbstbeteiligung. Der Versicherungsschutz beläuft sich auf die im Vertrag angegebenen Wohneinheit und ist nicht übertragbar. Machen Sie sich im Streitfall den Anwalt nicht zu einem Luxusprodukt und sichern sich ausreichend ab. Sie haben immer die Entscheidungsfreiheit, wenn es um die Wahl des Rechtsanwalt geht, Sie müssen sich hierbei nicht an Vorgaben der Versicherungsgesellschaften halten. Können sich aber natürlich von den Versicherungsunternehmen auch Rechtsanwälte empfehlen lassen. Kurzum, verzichten Sie nicht auf diesen Versicherungsschutz. Achten Sie aber auf die Deckungssumme und auf eine eventuelle Selbstbeteiligung. Wichtig ist vor allem, mehrere Angebote miteinander zu vergleichen und genau auf die Versicherungsbedingungen, sowie die Versicherungsleistungen zu achten. |

