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Artikel der Rubrik: 'Versicherungen'In der heutigen Zeit, in der staatliche Zuschüsse ständig mehr gekürzt werden, wo die einfachen Kassenpatienten oft nur Patienten zweiter Klasse sind und die Kassen immer weniger Leistungen erbringen, erfreuen sich Zusatzversicherungen wachsender Beliebtheit. Mit Hilfe dieser oftmals sehr günstigen Versicherungen ist es möglich, den bestehenden Versicherungsschutz durch die Krankenkasse zu erweitern und zu ergänzen. Im Bereich der Zahnbehandlungen und des Zahnersatzes zahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen nur noch die Hälfte der festgelegten Regelversorgung. Für viele Patienten bedeutet dies oftmals, auf qualitativ weniger gute und unästhetische Zahnersatzprodukte zurückgreifen zu müssen, da finanziell einfach nicht mehr drin ist. Für solche Fälle, die ja wirklich absolut jeden treffen können, bietet sich eine sogenannte Zahnzusatzversicherung an. Diese kann für einen geringen monatlichen Beitrag bei verschiedenen Anbietern abgeschlossen werden und den Zuzahlungssatz der Krankenkasse sogar verdoppeln, also eine wirklich lohnende Angelegenheit. Heutzutage nehmen stressbedingte Erkrankungen drastisch zu. Z. B. Migräne oder Rückenbeschwerden können häufig nur durch extrem starke Medikamente oder alternative Heilmethoden, wie z. B. Akupunktur, Akupressur usw. gelindert werden. Jedoch übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Besuche beim Heilpraktiker so gut wie nie. Für den Einzelnen sind solche Heilmethoden undenkbar, weil sie finanziell nicht tragbar sind. Für solche Fälle bieten einige Versicherungen ebenfalls eine Zusatzversicherung zur bestehenden Krankenkasse an, mit der diese Kosten abgedeckt werden. Ebenso ist es möglich, Zusatzversicherungen für diverse andere Bereiche abzuschließen, wie eine Reiseversicherung für den Aufenthalt im Ausland oder für Brillenträger ist auch eine Brillenversicherung sinnvoll und sich so aus der Position eines „Patienten zweiter Klasse“ eine Ebene höher zu katapultieren. Zu beachten ist jedoch, dass es sich bei Zusatzversicherungen um Vorsorgeversicherungen handelt, d. h. dass sie vor Eintreten einer Krankheit abgeschlossen werden müssen, um unnötige Zusatzkosten, wie spezielle Risikozuschüsse zu vermeiden. Aufatmen für VersicherungsnehmerMittwoch, Januar 2nd, 2008Oft ist es doch so, dass Versicherungsnehmer im Allgemeinen nur als Kunden betrachtet wurden. Die Versicherungsgesellschaft ist höher gestellt und der Kunde darf auf die Gnade dieser hoffen. Grundlage des Tun und Handelns ist noch immer das Versicherungsvertragsgesetz, welches 1908 ins Leben gerufen wurde. Was lange währt wird ewig halten – dieses Motto kann das bisherige Versicherungsvertragsgesetz leider nicht mehr einhalten. Im Zuge der Modernisierung des gesamten Versicherungssystems und mit Zutun der Europäischen Union wird das Versicherungsvertragsgesetz nun komplett umgearbeitet. Unnötige Passagen werden gestrichen bzw. dem Zeitgeist angepasst und der Versicherungsnehmer bekommt eine völlig neue Rolle zugeschrieben. Die bisherige Verteilung von Pflichten und Rechten innerhalb eines Versicherungsvertrages wird in Zukunft ad acta gelegt. Vielmehr soll nun darauf geachtet werden, dass eine gleichberechtigte Rollenverteilung bei Versicherungsnehmer und Versicherungsgesellschaft vorliegt. Was das neue Gesetz wohl bringen mag? Fest steht, dass das neue Versicherungsvertragsgesetz ab 2008 greifen wird, womöglich bereits ab Januar des neuen Jahres. In Folge dessen wird beispielsweise auch die Schadensregulierung aufgelockert. Was früher an verstaubten Gesetzestexten scheiterte, hat nun mehr große Chancen auch tatsächlich als Versicherungsfall anerkannt und abgewickelt zu werden. Vorteile der LebensversicherungDienstag, Dezember 18th, 2007Jahrelang galt eine Lebensversicherung als eine solide Absicherung fürs Alter. Ob für Singles oder Familien, für jeden Versicherungsnehmer kann das richtige Paket geschnürt werden. In den letzten Jahren unterlag der Zweig der Lebensversicherungen jedoch einem Tief. Zwar konnten die Versicherungsnehmer noch immer von Ihren einbezahlten Beiträgen profitieren, die Überschussbeteiligung, also die Verzinsung der Sparbeiträge, blieb jedoch auf einem niedrigen Niveau. Für das Jahr 2008 ist allerdings eine Kehrtwende angesagt. Glaubt man den Prognosen und Experten soll die Überschussbeteiligung der Versicherungsgesellschaften erstmalig wieder steigen. Für den Versicherungsnehmer bedeutet dies ein dickes Plus hinsichtlich der zu erwartenden Rendite. Als Spitzenreiter wird die Allianzgruppe favorisiert, die mit 5 % eine sehr gute Überschussbeteiligung erringen wird und diese hoffentlich auch in diesem Maße an seine Versicherungsnehmer weiter geben wird. Den zweiten Platz nimmt die Stuttgarter mit 4,8 % ein, dicht gefolgt von der LVM mit 4,75%. Als Schlusslicht gilt die Alte Leipziger mit immerhin 4,0 %. Hausratversicherung – Vorsicht VersicherungssummeMittwoch, Dezember 12th, 2007Egal wie groß oder klein der eigene Hausrat ist, die Frage nach der Versicherungssumme treibt den Versicherungsnehmern immer wieder die Denkfalten auf die Stirn. Meist wird der Sachwert des eigenen Hausrates völlig verkannt. Nicht selten winken Versicherungsnehmer ab und denken sich, ach das Bisschen muss man nicht versichern. Was es dabei allerdings nicht zu vergessen gilt ist, dass der Wert des Hausrates bereits durch die Neuanschaffung eines Fernsehers, einer Sitzgarnitur oder sogar durch Besteck immens ansteigen kann. Im Zuge dessen kommt es leicht zu einer Über- oder auch Unterversicherung, was im Schadenfall immer zu Lasten des Versicherungsnehmers fällt. Im Falle einer Unterversicherung ist der Wert des Hausrates nicht abgedeckt und der Versicherungsnehmer hat bei der Auszahlung der Prämie das Nachsehen, während bei einer Überversicherung zu viel Versicherungsbeiträge eingezahlt werden. Sinnvoll ist es daher, die Versicherungssumme nach einer einfachen Faustregel zu berechnen. Hier wird die Wohnfläche mit einem Faktor von rund 650 Euro multipliziert. Versteifen Sie sich allerdings nicht allzu sehr auf das Ergebnis, denn es dient vielmehr als Richtwert und muss sicherlich von Haushalt zu Haushalt individuell bestimmt werden. Nicht selten häuft sich auch ein kleines Vermögen auf engstem Raum an, so dass hier unter Umständen die Gefahr einer Unterversicherung besteht. Wichtig ist immer, die Einschätzung realistisch vorzunehmen. Bei der Hausratversicherung durch das Verschweigen von Wertgegenständen Geld zu sparen, mag auf dem ersten Blick reizvoll sein, allerdings kommt das böse Erwachen, wenn tatsächlich ein Schadenfall eintritt. |
