Zusatzversicherungen – wie sinnvoll sind sie wirklich?

Die Situation kennt wohl jeder: Nach einem Besuch beim Zahnarzt trägt man mal wieder einen Kostenvoranschlag für diverse, unbedingt notwendige, „Reparaturen“ nach Hause. Doch wer kommt dafür auf? Muss man wirklich alles aus eigener Tasche zahlen?



Artikel der Rubrik: 'Lebensversicherungen'


Krankenzusatzversicherung

Montag, Januar 7th, 2008

In der heutigen Zeit, in der staatliche Zuschüsse ständig mehr gekürzt werden, wo die einfachen Kassenpatienten oft nur Patienten zweiter Klasse sind und die Kassen immer weniger Leistungen erbringen, erfreuen sich Zusatzversicherungen wachsender Beliebtheit. Mit Hilfe dieser oftmals sehr günstigen Versicherungen ist es möglich, den bestehenden Versicherungsschutz durch die Krankenkasse zu erweitern und zu ergänzen.

Im Bereich der Zahnbehandlungen und des Zahnersatzes zahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen nur noch die Hälfte der festgelegten Regelversorgung. Für viele Patienten bedeutet dies oftmals, auf qualitativ weniger gute und unästhetische Zahnersatzprodukte zurückgreifen zu müssen, da finanziell einfach nicht mehr drin ist. Für solche Fälle, die ja wirklich absolut jeden treffen können, bietet sich eine sogenannte Zahnzusatzversicherung an. Diese kann für einen geringen monatlichen Beitrag bei verschiedenen Anbietern abgeschlossen werden und den Zuzahlungssatz der Krankenkasse sogar verdoppeln, also eine wirklich lohnende Angelegenheit.

Heutzutage nehmen stressbedingte Erkrankungen drastisch zu. Z. B. Migräne oder Rückenbeschwerden können häufig nur durch extrem starke Medikamente oder alternative Heilmethoden, wie z. B. Akupunktur, Akupressur usw. gelindert werden. Jedoch übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Besuche beim Heilpraktiker so gut wie nie. Für den Einzelnen sind solche Heilmethoden undenkbar, weil sie finanziell nicht tragbar sind. Für solche Fälle bieten einige Versicherungen ebenfalls eine Zusatzversicherung zur bestehenden Krankenkasse an, mit der diese Kosten abgedeckt werden.

Ebenso ist es möglich, Zusatzversicherungen für diverse andere Bereiche abzuschließen, wie eine Reiseversicherung für den Aufenthalt im Ausland oder für Brillenträger ist auch eine Brillenversicherung sinnvoll und sich so aus der Position eines „Patienten zweiter Klasse“ eine Ebene höher zu katapultieren. Zu beachten ist jedoch, dass es sich bei Zusatzversicherungen um Vorsorgeversicherungen handelt, d. h. dass sie vor Eintreten einer Krankheit abgeschlossen werden müssen, um unnötige Zusatzkosten, wie spezielle Risikozuschüsse zu vermeiden.


Vorteile der Lebensversicherung

Dienstag, Dezember 18th, 2007

Jahrelang galt eine Lebensversicherung als eine solide Absicherung fürs Alter. Ob für Singles oder Familien, für jeden Versicherungsnehmer kann das richtige Paket geschnürt werden.
Familien nutzen Lebensversicherungen vor allem für die Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall, während Singles mit einer Risikolebensversicherung vor allem Kredite und andere Finanzierungen absicherten.

In den letzten Jahren unterlag der Zweig der Lebensversicherungen jedoch einem Tief. Zwar konnten die Versicherungsnehmer noch immer von Ihren einbezahlten Beiträgen profitieren, die Überschussbeteiligung, also die Verzinsung der Sparbeiträge, blieb jedoch auf einem niedrigen Niveau.

Für das Jahr 2008 ist allerdings eine Kehrtwende angesagt. Glaubt man den Prognosen und Experten soll die Überschussbeteiligung der Versicherungsgesellschaften erstmalig wieder steigen. Für den Versicherungsnehmer bedeutet dies ein dickes Plus hinsichtlich der zu erwartenden Rendite.
Durchschnittlich wird der Zinssatz um 0,5 Punkte steigen, wobei dies noch immer keine feste Zusage auf eine Überschussbeteiligung ist. Ferner ist davon auszugehen, dass die Zinssätze von Versicherer zur Versicherer immens schwanken werden.

Als Spitzenreiter wird die Allianzgruppe favorisiert, die mit 5 % eine sehr gute Überschussbeteiligung erringen wird und diese hoffentlich auch in diesem Maße an seine Versicherungsnehmer weiter geben wird. Den zweiten Platz nimmt die Stuttgarter mit 4,8 % ein, dicht gefolgt von der LVM mit 4,75%. Als Schlusslicht gilt die Alte Leipziger mit immerhin 4,0 %.


Die Risikolebensversicherung

Donnerstag, Dezember 6th, 2007

Die Risikolebensversicherung ist ein wichtiger Vertrag für Familien, die auf das Einkommen eines Hauptversorgers angewiesen sind. Wer Mann, Frau, Kind oder zu pflegende Eltern absichern möchte, ist mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung gut beraten. Im Todesfall der versicherten Person wird die vereinbarte Versicherungssumme an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt.
Tritt der Versicherungsfall während der Laufzeit nicht ein, kommt es zwar nicht zu einer Auszahlung, dafür sind die Prämien im Gegensatz zur kapitalbildenden Lebensversicherung auch sehr günstig.

Berufstätige sollten zur kompletten Absicherung der finanziellen Situation der Familie den Einschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung, die sogenannten BU, nicht vergessen. Statistisch ist belegt, dass fast jeder fünfte Arbeitnehmer wegen Krankheit oder Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann und damit früher in den Ruhestand geht.

Bedenkt man, dass die gesetzliche Rente nicht einmal mehr ausreichend ist, wenn das reguläre Rentenalter erreicht ist, so lässt sich schnell herausfinden, dass es bei einer vorgezogenen Rentenzahlung durch Krankheit oder Unfall erst recht eng auf dem Konto wird. Die Absicherung der Berufsunfähigkeit sollte also dringend abgesichert werden, nicht nur, wenn eine Familie vom eigenen Einkommen abhängig ist.

Die Kombination zwischen Risikolebensversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung lassen sich in einer Police und mit einer zusammengefassten Prämie versichern.
Die Kombination beider Verträge kann auch unter Umständen preiswerter ausfallen.

Wichtig vor dem Abschluss einer Versicherung, egal ob Lebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung, ist immer, die Leistungen zu vergleichen. Eine reine Preisentscheidung kann schnell zu einer finanziellen Falle werden. Im Antrag muss das Kleingedruckte gelesen werden, um sowohl Leistungen als auch künftige Prämienerhöhungen überblicken zu können. Als Köder dienende Dumping-Preise einiger Gesellschaften werden gern sukzessive angepasst und letztlich ist die Prämie genauso hoch wie beim Wettbewerb, die Leistungen allerdings entsprechen nur dem offerierten Sonderangebot.