Artikel der Rubrik: 'Versicherungen'


Passende Versicherung für einen Gebrauchtwagen gefunden

Mittwoch, Juli 1st, 2009

Bis man die richtige Versicherung für seinen Gebrauchtwagen gefunden hat, sollte man sich Gedanken machen, was man für Anforderungen erfüllen muss oder möchte. Dabei sind das Alter und der Wert eines Fahrzeuges ebenso relevant, wie die eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse. Laut Gesetz muss ein Auto nur haftpflicht-, nicht aber kaskoversichert werden. Die Haftpflichtversicherung deckt alle Schäden an Dingen oder Personen ab, die im Zusammenhang mit der Nutzung des Fahrzeuges entstehen. Hat man einen Gebrauchtwagen gefunden, den man kaufen möchte, sollten also alle Pro- und Kontraargumente gegeneinander abgewogen werden. Bevor man sich an eine Versicherung wendet, um die Police abzuschließen, muss man sich hier klar sein.

Ein sehr altes Fahrzeug, bei dem der Wert sich in Grenzen hält, muss nicht kaskoversichert werden. Hier reicht es, nach der günstigsten Haftpflichtversicherung Ausschau zu halten. Ist das Auto erst wenige Jahre alt, lohnt sich zumindest eine Teilkaskoversicherung. Nur bei relativ neuen Gebrauchtwagen sollte man über die Vollkaskoversicherung, vielleicht sogar ohne Selbstbeteiligung nachdenken. Ein Gespräch mit dem Versicherungsmakler des Vertrauens oder eine gründliche Recherche im Internet ist hilfreich bei der Entscheidung.

Nach dem Kauf eines Autos ist man meistens finanziell etwas klamm. Wenn hier ein Schaden durch einen selbst verschuldeten Unfall zum Thema wird, ist es besser, diese durch die Versicherung abgedeckt zu wissen. Hat man dann wieder genug Geld gespart, um auch einmal eine Reparatur durchführen zu lassen, kann man die Art und Weise der Versicherung zum nächstmöglichen Zeitpunkt ändern lassen. Auch hier hilft im Zweifelsfall der Vertreter der Versicherung. Ein neues Fahrzeug nur mit einer Haftpflicht zu versichern, wäre riskant, eine Vollkaskoversicherung für ein 500-Euro Auto sinnlos.


Reisekrankenversicherungen

Dienstag, Januar 15th, 2008

Für diesen Fall ist es gut, wenn man mit einer Reisekrankenversicherung vorgesorgt hat. Denn die Behandlungskosten im Ausland sind oft nicht durch in Deutschland ansässige gesetzliche Krankenversicherungen abgedeckt und müssen meist direkt beim ausländischen Arzt in bar bezahlt werden.

Reisekrankenversicherungen sind meist sehr preisgünstig und unproblematisch abzuschließen, bei Pauschalreisen werden sie oft direkt über den Reiseveranstalter vermittelt. Es gibt aber auch viele Angebote im Internet, hier können Reisekrankenversicherungen meist direkt online abgeschlossen werden.

Üblicherweise wird keine Gesundheitsprüfung durchgeführt, Vorerkrankungen müssen jedoch angegeben werden. Ein ausdrücklicher Ausschluss besteht allerdings bei allen Versicherern für bereits im Vorfeld geplante Behandlungen im Ausland – zum Beispiel Schönheits-OPs – oder wenn schon vor Reisebeginn feststeht, dass eine regelmäßige ärztliche Behandlung während der Urlaubsreise ansteht.

Die meisten Reisekrankenversicherungen decken nur reine Urlaubsreisen ab. Ist der Aufenthalt im Ausland beruflich bedingt sollten beim Versicherer die Bedingungen genau unter die Lupe genommen werden, denn oft sind Geschäftsreisen ausgeschlossen. Reisekrankenversicherungen werden in zwei Varianten angeboten: als Jahres- oder als Tagespolice. Eine Jahrespolice ist empfehlenswert, wenn mehrfach pro Jahr eine Urlaubsreise ins Ausland ansteht, diese jedoch einen Zeitraum von 6 Wochen nicht übersteigt. Bei längeren Auslandsaufenthalten ist eine Tagespolice sinnvoller.


Chronische Erkrankungen in der GKV

Freitag, Januar 11th, 2008

Im Zuge der Gesundheitsreform können ab Mitte 2008 unter Umständen für einige chronisch Erkrankte noch weitere finanzielle Belastungen dazukommen.
Ab Mitte 2008 gelten für alle gesetzlich Versicherten neue Regelungen in Bezug auf Vorsorgeuntersuchungen. Wer diese nicht nachweisen kann zahlt im Fall einer chronischen Erkrankung zwei Prozent seines Einkommens an Zuzahlung.

Bisher gilt die Regelung: wer bereits vorher chronisch erkrankt war, zahlt nur ein Prozent seines Jahreshaushaltseinkommens.

Dieses kann sich jedoch ab Mitte 2008 ändern, denn dann werden auch bereits chronisch eingestuften Patienten von den gesetzlichen Krankenkassen erneut auf den Prüfstand gestellt. Den ermäßigten Satz von einem Prozent Zuzahlung erhält dann nur noch derjenige, der sich absolut therapiegerecht verhält und spezielle Auflagen seiner Krankenkasse erfüllt. Zum Beispiel an einem kasseneigenen Chronikerprogramm teilnimmt. Und zusätzlich weitere Kriterien erfüllt: entweder mindestens Pflegestufe 2 in der Pflegeversicherung, ein festgestellter Grad der Behinderung von mindestens 60 Prozent oder ein Attest des Arztes, dass eine spezielle medizinische Versorgung notwendig ist, um eine lebensbedrohliche Verschlechterung der chronischen Krankheit zu verhindern


Versicherungspflicht für Krankenkassen

Donnerstag, Januar 10th, 2008

Viele Existenzgründer oder Erwerbslose ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld II konnten sich die Versicherungsbeiträge für eine Krankenkasse einfach nicht leisten. Tragisch im Ernstfall, vor allem bei Unfällen oder schweren Krankheiten, die einer stationären Behandlung im Krankenhaus bedürfen.

Das dachte sich auch der Gesetzgeber, und der reagierte mit einer allgemeinen Versicherungspflicht.

Schon seit April 2007 gilt die Versicherungspflicht für alle Krankenkassen und alle Versicherten, die aufgrund ihres Einkommens dem System einer gesetzlichen Krankenkasse zuzuordnen sind. Das bedeutet: Krankenkassen müssen nun jeden Antragsteller aufnehmen, akute oder chronische Leiden sowie Vorerkrankungen sind keine Grund für Ablehnung der Versicherung mehr. Für gesetzliche Krankenkassen kein Novum, aber ehemalige Privat-Versicherte können nun auch zu ihrer privaten Krankenvollversicherung zurückkehren, selbst wenn sie mittlerweile chronisch erkrankt sind.

Die Versicherungspflicht bedeutet jedoch auch, dass sich alle Personen versichern müssen. Und die Versicherungsbeiträge bei längerer Nicht-Versicherung rückwirkend zum April 2007 nachzahlen müssen. Sollte hierfür nicht genügend Geld vorhanden sein, kann beim Sozialamt ein zweckgebundener Zuschuss beantragt werden, auch wenn ansonsten kein Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt besteht.