Der Trend zum online Einkaufen

Das Internet gewinnt als Einkaufmedium immer mehr Bedeutung. Ein Shop reiht sich an den anderen und schafft eine breite Palette an nationalen und internationalen Produkten. Dank augefeilter Bezahlsysteme wird das Einkaufen immer sicherer.



Artikel der Rubrik: 'Internet'


Mobiles Einkaufen im Trend

Donnerstag, November 8th, 2007

E-Commerce heißt das Zauberwort. Immer mehr Verbraucher steigen in den Trend ein, ihr Einkäufe online zu tätigen. Ob Bücher, Kleidung, Reisen oder Multimedia, die Onlineshops boomen.

In erster Linie ist dies auf die günstigen Preise zurückzuführen. Durch heruntergefahrene Verwaltungskosten, die einer geringen Mitarbeiterzahl zuzurechnen sind, sind die Preise um einiges günstiger als im Handel. Des Weiteren bietet das Internet etliche Möglichkeiten für einen Preisvergleich. Günstig, günstiger, am günstigsten – zahlreiche Onlineportale helfen bares Geld zu sparen.

Die Angst vor Betrügereien ist unbegründet. SSL-Verschlüsselungen sorgen für eine sichere Übertragung der persönlichen Daten. Bankleitzahl und Kontonummer sind somit für fremde Dritte nicht einsehbar. Viele Shopbetreiber haben die Zahlungsmodalitäten gelockert. Wo bisher nur Kreditkarte und Nachnahme geboten wurden, reichen sich mittlerweile auch Firstgate und Paypal, die zusätzlich einen Käuferschutz bieten. Stammkunden können sogar von der Zahlung per Rechnung profitieren.
Wer sich unsicher ist, sollte überprüfen, ob der Onlineshop zertifiziert ist. Sofern Ihr Browser Probleme mit dem Bezahlfenster aufweist und beispielsweise Scripts nicht anerkennt, sollte Vorsicht geboten sein. Alles in allem gibt es jedoch kein Grund zur Besorgnis.

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. hat aktuell die Umfrage „Distanzhandel in Deutschland 2007“ durchgeführt und kam zu dem Ergebnis, dass rund 73 % der Befragten positiv auf die Onlineangebote reagieren. Es ist davon auszugehen, dass der Online-Einkaufsmarkt immer weiter steigen wird. Vor allem Nischenprodukte lassen sich hier leicht finden und günstig erwerben.

Gerade zur bevorstehenden Weihnachtszeit ist Onlineshopping eine gute und vor allem erholsame Alternative. Unabhängig von Wind und Wetter sowie überfüllten Kaufhäusern werden die Geschenke pünktlich ins Haus geliefert.


Private Krankenversicherung

Donnerstag, Januar 25th, 2007

Teil 2:

Single oder Familie
Für den gleichen Leistungsumfang zahlen Frauen mehr als Männer. Entscheiden sie sich trotzdem dafür, dann wegen der besseren Leistungen.
Die private Krankenversicherung lohnt sich für Menschen, die niemanden absichern müssen, eher als für eine Familie. Denn eine beitragsfreie Mitversicherung von Kindern oder Ehepartnern gibt es nicht, so braucht jedes Familienmitglied einen Vertrag und muss Beitrag zahlen. Je nach Anbieter und Tarif ohne Selbstbeteiligung sind pro Kind zwischen 100 und 200 Euro im Monat fällig.

Luxus oder Standard
Kunden können in der privaten Krankenversicherung höhere Leistungen wählen als Kassenpatienten bekommen. Vor allem gilt das im Krankenhaus, wo sie in der Regel Anspruch auf ein Ein- oder Zweibettzimmer und auf Chefarztbehandlung haben. Für die gleichen Leistungen erhalten alle Behandler zudem höhere Honorare.
Der Privatpatient bekommt insbesondere bei Untersuchungen und Medikamenten vom Arzt nicht nur teurere, sondern auch mehr Leistungen als der Kassenpatient, da es bei den Privatversicherern keine Budgets gibt.
Auf einem anderen Blatt seht ob der Versicherer dann auch immer alles bezahlt. Patienten und Versicherung streiten sich nämlich immer öfter darüber, ob die Behandlung medizinisch notwendig oder das Honorar überhöht war. Dass es in fast 40 Prozent der rund 3 000 Beschwerden um diese Fragen geht, berichtet der Ombudsmann der privaten Krankenversicherer.

Krank oder gesund
Für Neukunden kann die private Krankenversicherung anfangs billiger sein als die gesetzliche, da sie sich ihre Kunden aussuchen kann. Wenn jemand aber an einer Krankheit leidet, die später teuer werden könnte, bekommt er erst gar keinen Vertrag. Manche müssen Risikozuschläge zahlen oder Leistungsausschlüsse hinnehmen. So zahlen Kranke also von Anfang an hohe Beiträge.
Die Versicherer sollen in Zukunft zwar einen Basistarif anbieten, in den auch Kranke eintreten können, jedoch enthält der weder mehr Leistungen, noch dürfte er langfristig billiger sein als die gesetzliche Kasse. Für freiwillig gesetzlich Versicherte wird es deshalb wohl keinen Grund geben, dorthin zu wechseln.

Typfrage
Die Entscheidung für oder gegen die private Krankenversicherung ist in guter Letzt eine Typfrage. Eine private Krankenversicherung lästig finden, wird, wer Schreibkram scheut. Denn Arzt und Medikamente muss er zunächst selbst bezahlen. Ob er die Rechnungen sofort einreicht oder ob er mit Blick auf eine mögliche Beitragsrückerstattung erst einmal abwartet, entscheidet er dann. Wenn eine Rechnung nicht korrekt ist, muss er das selbst mit dem Arzt klären, sonst bleibt er auf den Kosten sitzen.
Der Privatpatient hat es auch bei Streit mit dem Versicherer nicht so bequem. Wie ein Kassenpatient kann er nicht kostenlos Widerspruch einlegen und sogar ohne Gebühren vor einem Sozialgericht klagen. Er muss zum Zivilgericht, wo sich Gerichts- und Anwaltskosten nach dem Streitwert richten. Er muss, wenn er verliert, seine eignen und die Kosten der Gegenseite tragen.
Einen klaren Vorteil hat, wer sich das höhere Maß an Eigenverantwortung zutraut, denn er bekommt einen Vertrag, in dem festgeschrieben ist, auf welche Leistungen er Anspruch hat. Keine Gesundheitsreform kann ihm die wegnehmen.


Online-Vergleich und Online-Beratung irreführend

Donnerstag, Dezember 15th, 2005

Online-Vergleich und Online-Beratung als Begriffe irreführend

Im Law-Blog habe ich einen interessanten Artikel in der Rubrik Wettbewerbsrecht gefunden.

Der Fall:
Die Betreiberin einer Webseite für Versicherungsvergleiche warb auf Ihrem Internetprojekt mit den Begriffen “Online-Vergleich” und “Online-Beratung”. Die Besucher der Webseite konnten über ein Formular einen Versicherungsverlgeich erstellen oder sich beraten lassen.
Die Webseitenbetreiberin erhielt dann die Anfrage per E-Mail und beantwortete die Anfragen dann zeitverzögert per Mail.

Dies wurde von der Klägerin als wettbewerbswiedrig angesehen, da der User einer Webseite bei dem Begriff “Online” eine sofortige und nicht zeitlich verzögerte Antwort wie bei zum Beispiel einem Chat erwarte.

Nun wurde vom Landgericht Berlin der Webseitenbetreiberin das weitere Verwenden der Begriffe untersagt.

Meiner Meinung nach ist dieses Urteil eine krasse Fehlentscheidung, denn der Begriff “Online” wird im Internet in allen möglichen Bereichen verwendet und hat sich bei der Eingabe, von Suchenden, in Suchmaschinen etabliert. Wenn das Gericht also davon ausgeht das “Online” als Synonym für Chat steht, wie verhält sich das dann bei dem Suchbegriff “Online Kontaktvermittlung”. Muss ich dann nicht erwarten sofort bei der Anfrage einen Kontakt zu einer Frau/Mann zu bekommen? Ich kann nur hoffen das diese Entscheidung nicht wieder zu einer neuen Abmahnwelle führt.

Falls Sie mehr zum Thema erfahren möchten, erhalten Sie unter Begriffe “Online-Beratung” und “Online-Vergleich” irreführend einen Auszug des Gerichtsurteil und weitere Informationen zum Thema.


Streit um Internetadresse: bundeskanzlerin-merkel.de

Mittwoch, November 30th, 2005

Der Mannheimer Werbefachmann Holger Schmid hatte sich im Jahr 2001 die Internetadresse www.bundeskanzlerin-merkel.de schützen lassen. Nun setzt sich die neue Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen die Webadresse mit Ihrem Namen zur wehr.
Nach einem Bericht der Tageszeitung Mannheimer Morgen, wurde Herr Schmid vom Bundespresseamt am letzten Montag dazu aufgefordert die Webadresse bis zum heutigen Tag (Mittwoch den 30.11) löschen zu lassen. Ansonsten wolle das Bundespresseamt eine einstweilige Verfügung beim Landgericht gegen den Werbefachmann beantragen.

Unter der Internetadresse ist derzeit nur eine Testseite des Apache-Webservers zu finden. Informationen über die Bundeskanzlerin werden auf der Webseite aktuell keine online gestellt.

Nach der Ausage von Herrn Schmid habe er nicht vor den Eintrag der Internetadresse löschen zu lassen. Er habe sich die Internetadresse gesichert um sie Frau Merkel kostenlos zu übergeben und Sie dabei in einem Gespräch auf die Probleme des Mittelstandes aufmerksam zu machen.
Des weiteren erklärte der Mannheimer er habe sich schon seit 2001 3x an die CDU gewand um die Webadresse zu übergeben, jedoch hatte er erst im letzten Oktober eine Antwort von der Partei erhalten das es kein Treffen mit Frau Merkel geben würde.

Auch würde wohl das Löschen der Regestrierung bei der DENIC die Probleme der Bundeskanzlerin nicht wirklich lösen. So könnte die Domain nach dem Löschen sofort neu belegt werden und welche Probleme Frau Merkel hätte falls die URL über einen Strohmann im Ausland regestriert werden würde kann sich jeder selbst ausmalen.

Das Problem mit den Internetadressen wird Frau Merkel wohl noch etwas länger beschäftigen, denn auch die Webadresse www.bundeskanzlerin.de kann von Frau Merkel nicht genutzt werden. Diese gehört derzeit dem Berliner PR-Berater Lars Heitmüller, der sich die Domain im Jahr 1998 gesichert hatte. Auf der URL kündigt er an diese der ersten Amtsträgerinnen offiziell zu übergeben, dies würde in kürze nach Vereinbarung eines Übergabetermins kostenlos geschehen. Wann dies passieren wird läßt der Berliner, der nach seinen eigenen Angaben auf diese Weise dafür Eintritt das die “Gleichberechtigung in Deutschland Normalität” wird, jedoch offen.

Bis all dies geklärt ist können Sie die Homepage der Bundeskanzlerin unter der Subdomain der Bundesregierung bundeskanzlerin.bundesregierung.de erreichen.