Der konstante Fall des Dollarkurs geht weiter

War der Dollar jahrelang als Leitwährung bekannt, so kann dieses bald durch Leidwährung ersetzt werden. Die beeinflussen Faktoren der Wechselkurse, auch im Hinblick auf den derzeitigen Wert des Dollar.



Artikel der Rubrik: 'Finanzen'


Der Dollar und sein stetiger Fall

Mittwoch, Dezember 5th, 2007

Sehr zur Freude einiger Reisender, die aus Länder mit stabiler Währung anreisen, wird der Aufenthalt in den USA ständig billiger. Der sogenannte „bärenstarke“ Euro und dessen Besitz macht den Einkauf in den USA zu einem reinen Vergnügen.
Will man derzeit einen iPod-Touch erwerben, so sind die Preise dafür um 90 Euro geringer als in Deutschland. Parfums sind zur Zeit für die Hälfte der in Deutschland üblichen Preise erhältlich und der Traumwagen vieler Männer, der Porsche Cayenne ist in den USA zur Zeit für schlappe 30.000 Euro erhältlich – ein guter Rabatt auf den hier bei 52.000 Euro liegenden Preis.

Der Tourismus boomt so im Moment in den USA, und das nicht unbedingt, um Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Große Spannungen im globalen Devisensystem werden durch diesen Run auf Produkte aus den USA belegt.

Die kleine Tasse Kaffee oder der Burger – was kostet er im Vergleich rund um die Welt. Für Ökonomen sind diese Preisvergleiche sehr interessant, zeigen sie doch die Stärke einzelner Währungen in ihrer Bewertung auf.
Der Burger in den USA lag im Sommer bei einem Preis von 3,41 Dollar, in Moskau bei 2,03 Dollar und in Shanghai bei sensationellen 1,45 Dollar.

Mit dem Ausbruch der Immobilienkrise erlebte der Dollar seinen Absturz. Die derzeitige Schwäche konnte der Dollar zuletzt vor 10 Jahren verzeichnen. So bestehen gute Aussichten, dass der Euro dem Dollar langfristig den Rang abläuft – zumindest sind dies die Vermutungen des früheren US-Notenbankchefs Alan Greenspan. Der weitere Fall des US-Dollars hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zur Zeit ist es so, dass Häuserpreise tief fallen und das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit von Banken und Verbrauchern stetig sinkt.


Das Policendarlehen

Dienstag, Dezember 4th, 2007

Kurzfristiger Kapitalbedarf lässt sich durch die Beleihung der eigenen Lebensversicherung decken. Doch, wie überall im Finanzgeschäft, lohnt sich hier der Vergleich der Kreditkonditionen.

Jährlich 12 Milliarden Euro werden in Form von Versicherungskündigungen frei. Leider ist die Kündigung die teuerste Möglichkeit zur Kapitalbeschaffung.
Zunächst sollte bei finanziellen Durststrecken über Alternativen zur Kündigung nachgedacht werden. Eine davon ist die Beitragsfreistellung.

Wenn die ersparten Prämien das finanzielle Loch noch nicht füllen, kommt auch die Beleihung der Versicherung in Frage. Hierbei erhält der Kunde dann einen Kredit aus dem eigenen Versicherungsguthaben. Dies ist eine Art Vorauszahlung. Diese kann er entweder bei Verbesserung der eigenen finanziellen Situation wieder einzahlen oder am Ende der Versicherungslaufzeit mit der Auszahlungssumme verrechnen lassen.

Kurzfristige Liquidität in Kombination mit der Aufrechterhaltung des Versicherungsschutzes ist das Ergebnis der Beleihung einer Versicherung. Die Altervorsorge, reduziert um die Darlehenssumme, und der Todesfallschutz bleiben trotz Beleihung nämlich erhalten.
Ein weiterer Vorteil gegenüber einem bei einem Kreditinstitut aufgenommenen Darlehen ist, dass der Kredit durch die Abtretung der Police abgesichert ist.
Somit entfällt die Stellung von Sicherheiten und es erfolgt auch kein Schufa-Eintrag.

Bisher war die Beleihung der Versicherung ausschließlich durch den eigenen Versicherer möglich. Hierbei liegt der Effektivzins bei jährlichen 6,91 Prozent. Bedenkt man, dass es sich bei diesem Darlehen um das eigene Geld handelt, sind die Zinsen relativ hoch.

Die Zinsen liegen etwa in der Höhe eines normalen Bankdarlehen. Seit Mitte 2006 haben viele Zweitmarktspezialisten ihr Geschäftsfeld erweitert und haben nun Policendarlehen in ihr Programm aufgenommen. Schneller, flexibler und günstiger als die Versicherung – so lautet das Motto dieser Zweitmarktspezialisten.


Steigende Börsenkurse

Freitag, November 30th, 2007

Die Öffnung der Börse brachte am heutigen Tag positive Eindrücke. Nach stetigem Wandel ist der Aktienmarkt in Deutschland nun mit klaren Gewinnen in den Handel gestartet. Bereits kurz nach der Öffnung der Börse notierte der Dax damit 0,6 Prozent im Plus bei 7.800 Punkten. Dies hat klare Hintergründe, die Börsenexperten auch relativ einfach erklären können.

Fragt man nämlich die Börsianer zu dieser positiven Entwicklung, so erhält man die Antwort, dass der Markt von den in Erwartung stehenden Senkungen der US-Zinsen profitiere, den der Notenbankpräsident Amerikas, Ben Bernanke, hatte in einer Rede die Offenheit für weitere Zinssenkungen angekündigt. Laut Bernankes Aussage stehe einer Zinssenkung nichts mehr im Wege, so erklärte der Anlagestratege des Beraterhaus FrankfurtFinanz, Heino Ruland. Die Belastungen an den Finanzmärkten, die in den letzten Wochen stattgefunden haben, haben demzufolge die Aussichten für die amerikanische Wirtschaft erheblich getrübt, führt Heino Ruland weiter aus. Neben den Zinsspekulationen ist sind aber ansonsten wenig Neuigkeiten zu verzeichnen. Ein Händler an der Börse wird zitiert, dass der Markt insgesamt wohl tendenziell seitwärts laufe.

Insgesamt sieht es übrigens ins Deutschland so aus, dass allein in München 8 Dax-Konzerne beheimatet sind. Zu Siemens, Allianz, BMW, MAN, Hypo Real Estate, Münchner Rück und Infineon als Alteingesessene gesellte sich dann im Jahr 2006 der Gaselieferant Linde zu den Dax-Konzernen hinzu. Auch der Adidas Konzern, der seinen Sitz allerdings in Herzogenaurach hat, ist immerhin in Bayern beheimatet, was dazu führt, dass Bayern hinsichtlich der Dax-Konzernkonzentration fast schon auf gleicher Höhe mit NRW liegt, das als bevölkerungsreichstes Bundesland die Heimat von 10 Dax-Konzernen ist. Bayern schließt mit 9 Konzernen auf.


Steuerklasse richtig wählen

Freitag, November 23rd, 2007

Nach der Hochzeit gibt es zwei Möglichkeiten für die Ehegatten. Zum einen ist dies die Kombination der Steuerklassen III / V oder IV / IV.
Allerdings lohnt sich die IV / IV Kombination nur, wenn beide Paare auf dem gleichen Niveau verdienen.

Die andere Kombination, nämlich III / V ist dann ratsam, wenn enorme Einkommensunterschiede zwischen den Ehepartner bestehen. Der besser Verdienenden sollte dabei in die Steuerklasse III zurückkehren. Der Ehegatte mit dem geringeren Einkommen sollte die Lohnsteuerklasse V nutzen.

Auch wenn es sich einfach anhört, die Auswahl der Lohnsteuerklasse wirkt sich maßgeblich auf die Lohnnebenkosten aus, somit auch auf die Höhe von Elterngeld, Arbeitslosengeld, Krankengeld oder gar dem Unterhalt.

Einfach die Lohnsteuerklasse zu wechseln, nur um die schnelle Ersparnis auszunutzen zu können, ist daher nicht ratsam, da sich die daraus resultierenden finanziellen Auswirkungen meist erst mit der Einkommenssteuererklärung zeigen.

Wird ein Wechsel angestrebt, kann der Antrag noch bis zum 01. Januar 2008 an Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung gerichtet werden. Wer diesen Termin versäumt, muss nicht das Nachsehen haben. Es ist bis zum 30. November des jeweiligen Folgejahres möglich die Steuerklasse zu wechseln, allerdings nur einmal und mit Unterschrift beider Ehegatten.

Trotz der scheinbar winkenden Ersparnis, sollte ein Wechsel der Lohnsteuerklasse genauestens abgewogen und vor allem nicht überstürzt werden.