Artikel der Rubrik: 'Finanzen'


Immobilien aus Konkursmasse

Mittwoch, Mai 13th, 2009

Viele Besitzer von Immobilien schaffen es nicht, diese auf Dauer zu behalten. Manchmal können sie selbst gar nichts dafür, in anderen Fällen haben sie sich einfach verspekuliert. Ein kleines Bauunternehmen, welches für andere Firmen und Privatleute Arbeiten erledigt, ist darauf angewiesen, dass die Rechnungen, die sie ausgestellt haben, auch pünktlich bezahlt werden. Lohnkosten, die Ausgaben für Maschinen und Material und vieles mehr sind zu tilgen; wenn nun ein größerer Posten nicht beglichen wird, kann dies ein kleines Unternehmen schnell in den Ruin führen. Oft bleibt den Besitzern dann nichts anderes übrig, als Konkurs anzumelden. Ein Konkursverwalter kümmert sich dann darum, dass alle Immobilin, der gesamte Fuhrpark und alle anderen Maschinen versteigert werden. Es ist durchaus möglich, hier ein Schnäppchen zu machen, auch wenn dies auf Kosten anderer Menschen geschieht, die durch die mangelnde Zahlungsmoral ihrer Kunden vor den Scherben ihres Daseins stehen. Viele diese Immobilien werden im Internet angeboten, beziehungsweise deren Versteigerung wird bekanntgegeben.

Auch ein privater Hausbesitzer, der einen Kredit aufgenommen hat, um sich den Traum vom eigenen Haus ermöglichen zu können, landet oftmals in einer Schuldenfalle, für die er selbst wenig kann. Es reicht schon, in einer Firma beschäftigt zu sein, die selbst Konkurs anmelden muss. Findet man dann nicht schleunigst eine neue, gleichwertige Anstellung, kann man sich die Raten für seinen Kredit oft nicht mehr leisten. Die Bank fordert trotzdem ihren Tribut, und oft ist die Zwangsversteigerung nicht mehr zu vermeiden. Hat man keine Verwandten, die einspringen können, muss man einsehen, dass man das Haus nicht halten kann. Auch solche Immobilien findet man im Internet. Natürlich wird niemand dieser in Not geratenen Hausbesitzer in seinem Inselrate auf seine Notsituation hinweisen, um nicht im Verkaufspreis gedrückt zu werden. Natürlich stehen neben Immobilien aus unverschuldeten Notverkäufen auch solche, die verkauft werden müssen, weil sich ihre Besitzer oder Erbauer einfach nur heillos verkalkuliert haben.


Baufinanzierung - am Anfang steht die Information

Freitag, Januar 18th, 2008

Einige grundlegende Informationen zu Voraussetzungen und Gegebenheiten können Interessenten recht einfach über eine Internet-Recherche in Erfahrung bringen. Verschiedene Anbieter stellen im Internet zum Beispiel spezielle Baufinanzierungsrechner zur Verfügung – meist kostenlos -, die recht einfach erste Ergebnisse und Möglichkeiten aufzeigen. Hier können Nutzer schnell erfahren, welcher Finanzierungsrahmen für die ihre finanziellen Verhältnisse realistisch ist und mit welcher Belastung durch Hypothekenzinsen und Tilgung zu rechnen ist. Auch die aktuellen Zinsangebote verschiedener Finanzdienstleister können im Internet einfach und schnell miteinander verglichen werden.

Solche Informationen können jedoch nur erste Hinweise geben, denn bei einer tatsächlichen Baufinanzierung sind weit mehr Dinge zu beachten als diese einfachen Berechnungen. Ein Kreditgeber prüft vor Kreditvergabe noch wesentlich mehr Umstände, die nur im Zuge einer individuellen Beratung seriös betrachtet werden können. So ist zum Beispiel der für den Kreditgeber relevante Wert einer Immobilie nicht unbedingt der Kaufpreis. Und für die Feststellung der Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers gelten spezielle Vorgaben, die weitreichende Abfragen bezüglich der individuellen Lebensumstände bedeuten.

Die Angebote verschiedener potenzieller Kreditgeber unterscheiden sich meist erheblich, deshalb sollten mehrere Finanzierungsvorschläge eingeholt und genau miteinander verglichen werden.


Kreditkosten im Auge behalten

Donnerstag, Dezember 27th, 2007

Gerade Ratenkredite erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Ob kleine oder große Beträge, mit einem Gehaltsnachweis und einer entsprechenden Bonität kann nahezu jeder Verbraucher schnell über liquide Mittel verfügen.

Die Werbebotschaften sind meiste eindeutig – schnelles Geld, wenig Zinsen und natürlich glückliche Bankkunden. Zahlen wie 4 % oder gar 3 % werden vage in den Raum gestellt und machen Kreditnehmer glauben, dass sie ein günstiges Angebot gefunden haben.
Das Kleingedruckte wird dabei oft außer Acht gelassen. Denn je höher die Kreditsumme, umso höher sind auch die Zinsen. Die versprochenen 4 % vervierfachen sich dann gern einmal. Hinzu kommt, dass einige Banken eine Besicherung erwarten. Nicht immer genügt ein Bürge. Gerade bei Baufinanzierungen muss eine Restschuldversicherung her, die selbst redend mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Schon mal Gedanken über eine Zinsbindung gemacht? Viele online Sofortkredite arbeiten nicht mit einer Zinsbindung, so dass auch bei einer Laufzeit von beispielsweise 5 Jahren eine enorme Zinsbelastung auf den Kreditnehmer zukommen kann. Das Zinsen einem stetigen Auf und Ab ausgesetzt sind, ist kein Geheimnis.
Ein weiterer Aspekt ist, dass Zinsen gern nach der Bonität des Kreditnehmers vergeben werden. Je nach Einstufung ist die Bank einem erhöhten Kreditausfallrisiko ausgesetzt, welches in erster Linie durch erhöhte Zinserträge ausgeglichen werden soll.

Vergleichen lohnt sich also. Wer aus Angst einer Absage gleich zum erst besten Kredit greift, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Eine Kreditaufnahme, egal in welcher Höhe, ist eine finanzielle Belastung. So sollte bereits im Vorfeld geklärt werden, ob die monatliche Rückzahlung mit den aktuellen Vermögensverhältnissen problemlos abgegolten werden kann.


Kostenloses Girokonto

Dienstag, Dezember 18th, 2007

Fast jeder Bankkunde ist von der Kostenfalle Girokonto betroffen und gerade die gängigste Bank in Deutschland bedient sich hier erbarmungslos an den Geldern ihrer Kunden. Von vielen Kunden wird dies zwar zur Kenntnis genommen, aber viele konnten sich bis heute nicht zu einem Wechsel der Bank überwinden.

Ein Vergleich der Girokontoangebote der verschiedenen Banken lohnt alle Mal und sollte absolutes Muss sein. Während es kostenlose Girokonten mit guter Guthabenverzinsung auf dem Markt bereits seit einiger Zeit gibt, werden arglose Kunden von anderen Banken immer noch quartalsmäßig überfallen. Kunden sollten gerade jetzt zum Jahresende Bilanz ziehen und sich über Alternativen Gedanken machen.
Bei immer weiter abnehmenden Service und Filialbanken die Ihre Kunden nicht mehr persönlich im Schalterraum sehen möchten, ist es fraglich wie sich Kontoführungsgebühren in bis zu dreistelliger Summe im Jahr noch begründen lassen.

Wer vergleicht wird auf die unterschiedlichsten Angebote stoßen, so bieten manche Banken eine sehr gute Guthabenverzinsung auf dem Girokonto an, andere wieder stellen ein kostenloses Girokonto bei einem Mindestkontostand zur Verfügung und wieder andere Banken fordern einen regelmäßigen Gehaltseingang in einer gewissen Höhe um eine kostenloses Girokonto bereit zu stellen. Bei gleichem Service sollte hier die Entscheidung klar sein, wer Geld sparen will, sollte schnellstens einen Girokontovergleich anstreben und das passende Angebot für sich persönlich finden.

Nur so kann man dem Raubrittertum, welches sich bis ins Jahre 2007 gehalten hat, ein jähes Ende bereiten. Setzen Sie die Tradition als Opfer von ungerechtfertigten Gebühren nicht fort. Beginnen Sie das Jahr 2008 mit einem kostenlosen Girokonto und sparen Sie Geld und Ärger.