Vor der Baufinanzierung umfassend Informieren

Bei einer Baufinanzierung ist einiges zu beachten. Die wichtigste Vorbereitung für potenzielle Bauherren und Immobilienkäufer vor Abschluss eines Kreditvertrages ist deshalb die Beschaffung von Informationen, um eine wirklich passende und seriöse Baufinanzierung gestalten zu können.



Artikel der Rubrik: 'Finanzen'


Baufinanzierung - am Anfang steht die Information

Freitag, Januar 18th, 2008

Einige grundlegende Informationen zu Voraussetzungen und Gegebenheiten können Interessenten recht einfach über eine Internet-Recherche in Erfahrung bringen. Verschiedene Anbieter stellen im Internet zum Beispiel spezielle Baufinanzierungsrechner zur Verfügung – meist kostenlos -, die recht einfach erste Ergebnisse und Möglichkeiten aufzeigen. Hier können Nutzer schnell erfahren, welcher Finanzierungsrahmen für die ihre finanziellen Verhältnisse realistisch ist und mit welcher Belastung durch Hypothekenzinsen und Tilgung zu rechnen ist. Auch die aktuellen Zinsangebote verschiedener Finanzdienstleister können im Internet einfach und schnell miteinander verglichen werden.

Solche Informationen können jedoch nur erste Hinweise geben, denn bei einer tatsächlichen Baufinanzierung sind weit mehr Dinge zu beachten als diese einfachen Berechnungen. Ein Kreditgeber prüft vor Kreditvergabe noch wesentlich mehr Umstände, die nur im Zuge einer individuellen Beratung seriös betrachtet werden können. So ist zum Beispiel der für den Kreditgeber relevante Wert einer Immobilie nicht unbedingt der Kaufpreis. Und für die Feststellung der Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers gelten spezielle Vorgaben, die weitreichende Abfragen bezüglich der individuellen Lebensumstände bedeuten.

Die Angebote verschiedener potenzieller Kreditgeber unterscheiden sich meist erheblich, deshalb sollten mehrere Finanzierungsvorschläge eingeholt und genau miteinander verglichen werden.


Kreditkosten im Auge behalten

Donnerstag, Dezember 27th, 2007

Gerade Ratenkredite erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Ob kleine oder große Beträge, mit einem Gehaltsnachweis und einer entsprechenden Bonität kann nahezu jeder Verbraucher schnell über liquide Mittel verfügen.

Die Werbebotschaften sind meiste eindeutig – schnelles Geld, wenig Zinsen und natürlich glückliche Bankkunden. Zahlen wie 4 % oder gar 3 % werden vage in den Raum gestellt und machen Kreditnehmer glauben, dass sie ein günstiges Angebot gefunden haben.
Das Kleingedruckte wird dabei oft außer Acht gelassen. Denn je höher die Kreditsumme, umso höher sind auch die Zinsen. Die versprochenen 4 % vervierfachen sich dann gern einmal. Hinzu kommt, dass einige Banken eine Besicherung erwarten. Nicht immer genügt ein Bürge. Gerade bei Baufinanzierungen muss eine Restschuldversicherung her, die selbst redend mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Schon mal Gedanken über eine Zinsbindung gemacht? Viele Sofortkredite arbeiten nicht mit einer Zinsbindung, so dass auch bei einer Laufzeit von beispielsweise 5 Jahren eine enorme Zinsbelastung auf den Kreditnehmer zukommen kann. Das Zinsen einem stetigen Auf und Ab ausgesetzt sind, ist kein Geheimnis.
Ein weiterer Aspekt ist, dass Zinsen gern nach der Bonität des Kreditnehmers vergeben werden. Je nach Einstufung ist die Bank einem erhöhten Kreditausfallrisiko ausgesetzt, welches in erster Linie durch erhöhte Zinserträge ausgeglichen werden soll.

Vergleichen lohnt sich also. Wer aus Angst einer Absage gleich zum erst besten Kredit greift, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Eine Kreditaufnahme, egal in welcher Höhe, ist eine finanzielle Belastung. So sollte bereits im Vorfeld geklärt werden, ob die monatliche Rückzahlung mit den aktuellen Vermögensverhältnissen problemlos abgegolten werden kann.


Kostenloses Girokonto

Dienstag, Dezember 18th, 2007

Fast jeder Bankkunde ist von der Kostenfalle Girokonto betroffen und gerade die gängigste Bank in Deutschland bedient sich hier erbarmungslos an den Geldern ihrer Kunden. Von vielen Kunden wird dies zwar zur Kenntnis genommen, aber viele konnten sich bis heute nicht zu einem Wechsel der Bank überwinden.

Ein Vergleich der Girokontoangebote der verschiedenen Banken lohnt alle Mal und sollte absolutes Muss sein. Während es kostenlose Girokonten mit guter Guthabenverzinsung auf dem Markt bereits seit einiger Zeit gibt, werden arglose Kunden von anderen Banken immer noch quartalsmäßig überfallen. Kunden sollten gerade jetzt zum Jahresende Bilanz ziehen und sich über Alternativen Gedanken machen.
Bei immer weiter abnehmenden Service und Filialbanken die Ihre Kunden nicht mehr persönlich im Schalterraum sehen möchten, ist es fraglich wie sich Kontoführungsgebühren in bis zu dreistelliger Summe im Jahr noch begründen lassen.

Wer vergleicht wird auf die unterschiedlichsten Angebote stoßen, so bieten manche Banken eine sehr gute Guthabenverzinsung auf dem Girokonto an, andere wieder stellen ein kostenloses Girokonto bei einem Mindestkontostand zur Verfügung und wieder andere Banken fordern einen regelmäßigen Gehaltseingang in einer gewissen Höhe um eine kostenloses Girokonto bereit zu stellen. Bei gleichem Service sollte hier die Entscheidung klar sein, wer Geld sparen will, sollte schnellstens einen Girokontovergleich anstreben und das passende Angebot für sich persönlich finden.

Nur so kann man dem Raubrittertum, welches sich bis ins Jahre 2007 gehalten hat, ein jähes Ende bereiten. Setzen Sie die Tradition als Opfer von ungerechtfertigten Gebühren nicht fort. Beginnen Sie das Jahr 2008 mit einem kostenlosen Girokonto und sparen Sie Geld und Ärger.


Geldanlage - aber richtig

Donnerstag, Dezember 13th, 2007

Schon bei dem Wort Geldanlage stellen sich bei so manchen Bundesbürger die Haare im Nacken auf. Viel zu groß ist das Misstrauen, die Angst, das hart verdiente Geld zu verlieren. Doch das ist ein Irrglaube. Eine Geldanlage ist nicht gleichzeitig mit einem Verlust des Eigenkapitals gleichzusetzen.
Grundsätzlich gilt, dass keine Anlage vor Verlusten geschützt ist. Gesellschaft, Politik und die Weltwirtschaft haben ihr Zutun, wenn es beispielsweise um die Anlage in Aktienfonds geht.

Verbraucher und Anleger müssen allerdings mit der richtigen Strategie nicht um ihr Vermögen bangen. Um Kursschwankungen oder ähnliches auszugleichen, sollte eine Risikostreuung unbedingt in Betracht gezogen werden. Dabei geht es nicht darum, auf hohe Renditen zu verzichten, sondern vielmehr um die Streuung von Renditechancen und Verlustrisiken. Ob nun ein Mix aus Aktien-, Renten- oder Dachfonds oder völlig fremde Anlagen, für jeden Anlagehorizont und jedes Anlageziel lässt sich eine geeignete Kombination finden.
Experten raten jedoch dazu, Anlageformen zu wählen, die nicht in direktem Zusammenhang miteinander stehen. Das Risiko, dass eventuelle Börsenverluste die Rendite schmälern ist viel höher, als wenn beispielsweise auf einen Mix aus Staatsanleihen, Aktienfonds oder auch Rohstoffe.

Selbstverständlich erfordert eine derart immense Streuung ein gewissen Knowhow, welches jedoch auch durch einen Anlageberater eingebracht werden kann. Nachteilig ist jedoch, dass es wahrlich schwerfällt, den Überblick zu behalten. Für jede Anlage gibt es in aller Regel jeweils verschiedenartig strukturierte Dokumente. Wer jedoch von Anfang an am Ball bleibt, sich über die aktuellen Geschehnisse informiert und seine Anlagen im Auge behält, wird die Übersichtlichkeit wahren können.

Wichtig ist jedoch vor allem, den Aspekt der Altersvorsorge vor lauter Angst nicht aus den Augen zu verlieren. Wer kein Risiko eingehen möchte, kann auch immer noch auf eine herkömmliche und überschaubare Rentenversicherung zurückgreifen.