Fondsgebundene Rentenversicherungen

Die Rentenversicherung ist für Ihre Altersvorsorge eine der sichersten Anlagen. Wenn Sie zu dieser noch die Wachtstumsmöglichkeiten von Fonds nutzen möchten, dann sollten Sie sich über die Möglichkeit einer Altersabsicherung mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung informieren.



Artikel der Rubrik: 'Altersvorsorge'


Fondgebundene Rentenversicherungen

Freitag, September 28th, 2007

Genießen Sie alle Vorteile einer Rentenversicherung, aber investieren Sie gleichzeitig in europäische oder weltweite Kapitalmärkte. Für den unbeschwerten Ruhestand, bauen Sie so systematisch Vermögen auf. Eine moderne, flexible Form der Alters- und Familienversicherung ist die fondsgebundene Rentenversicherung.
Die Verkäufer haben Erfolg, sie werden gelobt. Fondsgebundene Rentenversicherungen sind der Renner. Sie machen mittlerweile 20% der neu abgeschlossenen Lebensversicherungen.

Fondsgebundene Rentenversicherungen bestehen aus Rentenversicherung und Fondssparplan, sie ist somit ein Kombiprodukt. In einem oder mehreren Investmentfonds werden die Sparanteile des Beitrags angelegt.

Dieses Vermögen wird von konzerneigenen oder externen Kapitalanlagegesellschaften verwaltet und in einem separaten Anlagestock der Versicherer geführt. Die Fonds investieren vor allem in Aktien, aber auch in Anleihen oder Immobilien, in die das Geld der Kunden in der Ansparphase fließt. Die Rentenhöhe kann nicht garantiert werden, da die Wertentwicklung der Fonds nicht vorhersehbar ist.
Bei einer guten Wertentwicklung der gewählten Fonds erhält der Sparer sehr hohe Gewinne, bei schlechter Wertentwicklung, Verluste.
Der Versicherer zahlt eine monatliche Rente aus, von der ein Teil garantiert ist, wenn die Ansparphase zu Ende ist. Der Kunde kann sich aber auch eine Einmalzahlung auszahlen lassen oder die Fonds auf ein Depot übertragen.

Für Leute mit wenig Geld ist die Fondspolice nicht unbedingt geeignet. Wer wenig verdient oder unregelmäßige Einnahmen hat ist, wie auch bei jeder ansparenden Lebensversicherung schlecht bedient, wegen der meist langen vertraglichen Zahlungspflicht.
Denn er muss sich im Voraus Gedanken machen, ob er die vereinbarten Beiträge immer aufbringen kann. Wenn er die Zahlung stoppt oder den Vertrag kündigt, verliert er Geld, was er eigentlich dringend nötig hätte. Für „Gutverdiener“, die auch persönlich in gesicherten Verhältnissen leben, ist die Fondspolice eine gute Entscheidung, sie kann auch künftig wegen steuerlichen Gründen interessant werden.

Hier können sie in überdurchschnittliche und stark überdurchschnittliche Fonds investieren und sie steuerfrei wechseln. Die Geldanlage können sie Fondsmanagern überlassen. Bevor sie sich für eine Fondspolice entscheiden, sollte ihre Grundversorgung im Alter – gesetzliche Rente, Riester-, Betriebsrente und (bei Selbstständigen) die klassische Privatrente- gesichert sein.
Das Anlagerisiko auf die Kunden abzuwälzen ist für die Versicherer bequem, einerseits lassen sie ihrem Kunden die Fondsauswahl, anderseits sind sie für die Wertentwicklung der Fonds nicht verantwortlich. Je besser die Börse, desto einfacher lassen sich Kunden von den Modellrechnungen blenden.

Eine Rente aus einem Vermögen, wobei sich jährlich durchschnittlich eine 9%ige Wertentwicklung ergibt, ist natürlich viel höher als zum Beispiel bei einer 2,25%igen basierenden garantierten Rente aus einer konservativ anlegenden privaten Rentenversicherung. Solche Renditezahlen beziehen sich aber nur auf den Teil der Beiträge, der nach Abzug der Kosten in die Fonds fließt. Deshalb können rückblickend in 20 oder 30 Jahren Verluste auftreten.
In jedem Fall hängt die Renditechance vom Anbieter ab. Es gibt unendlich viele Angebote bei den Kosten, dem Fondsangebot und den Möglichkeiten der Kapitalanlage. Bei manchen Versicherern steht zwar Fonds auf der Police drauf, aber man muss selbst herausfinden wie viele und welche Fonds drin sind.

Kostenbelastung

Für ihre eigene Leistung verlangen die Versicherer unterschiedliche Gebühren. Die Kosten schwanken enorm.

300 Euro Rente

Die Höhe der Rente hängt von den Kursgewinnen oder –verlusten im Fondsinvestment ab, neben den üblichen Faktoren (Höhe des eingezahlten Beitrags, Geschlecht, Alter bei Rentenbeginn, Garantiezeiten usw.).
Bei einer durchschnittlichen Wertentwicklung der Fonds z.Bsp. von 6 Prozent pro Jahr könnte eine 37-jährige Frau, die 30 Jahre lang 100€ eingezahlt hat ungefähr zwischen 75.000 und 95.000 Euro Vermögen rechnen.
Sie kann sich das Geld auszahlen lassen, die Fondsanteile übernehmen oder eine lebenslange Rente beziehen. Hätte sie z.Bsp. 80.000€ zusammen, würde sie eine monatliche Rente von 300€ bekommen, wenn sie sich für eine volldynamische Auszahlungsform entscheidet, was empfohlen wird.
Nach 10 Jahren wäre diese Rente auf 400€ im Monat gestiegen. Bei einer volldynamischen Auszahlungsform werden Überschüsse dazu verwendet nach und nach die Rente zu erhöhen. Der Beitrag kann nicht mehr sinken, so droht auch kein finanzieller Engpass.

Vertrag richtig gestalten

Achten sie auf einen wichtigen Punkt im Vertrag, wenn sie sich für eine entscheiden. Zuerst einmal sollten sie sich sicher sein, dass sie den vereinbarten Beitrag auf Dauer bezahlen können. Ein jährlich steigender Beitrag ist nicht zu empfehlen, sinnvoll dagegen ist eine Abruf- und auch eine Aufschuboption. Mit einer Abrufoption kann der Rentenbeginn i.d.R. bis zu 5 Jahren vorgezogen werden, mit einer Aufschuboption können sie die Auszahlung hinausschieben.
Beide Aspekte sind bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung wegen der Kursschwankungen um den eigentlichen Ablauftermin herum besonders wichtig. Ein Kapitalwahlrecht sollte auf jeden Fall gewährt sein. Oftmals wird bei einer Fondspolice eine kleine Berufsunfähigkeitsversicherung mit angeboten.
Was Sinn macht, wenn der Kunde seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, übernimmt der Versicherer an seiner Stelle die Beitragszahlung für die Rentenversicherung. Diese Option ist für junge Kunden sehr günstig und ist unter allen Umständen eine ernste Überlegung wert.


Rürup Rente nicht von der Abgeltungssteuer betroffen

Mittwoch, September 12th, 2007

Durch staatliche Förderungen hat die Regierung für Arbeitnehmer die Riester Rente ins Leben gerufen und für Selbstständige die Rürup Rente.

Allerdings wurde die Rürup Rente erst durch das Jahressteuergesetz 2007 endlich auch für die Gruppe der Selbstständigen attraktiver. Inzwischen wird auch eine Fondsgebundene Rürup Rente von verschiedenen Gesellschaften angeboten, was sicherlich für junge Selbstständige aber auch risikofreudigere Anleger interessant ist.
Nach Abzug der Kosten wird der Sparbeitrag in Investmentfonds angelegt, was den Vorteil hat, dass eine höhere Rendite möglich ist aber auch den Nachteil, dass der Anleger auch das volle Anlagerisiko trägt.
Bei dieser Form der Rürup Rente gibt es keine Garantieleistung und auch keinen Garantiezins.

Hat ein Selbstständiger sich für eine Fondsgebundene Rürup Rente entschieden, hat er die Auswahl zwischen verschiedenen Risikoklassen. Dies sind Rentenfonds, Immobilienfonds, Geldmarktfonds und auch Aktienfonds, dabei ist der letzt genannte sicherlich für risikofreudigere am besten geeignet.
Während der Laufzeit der Rürup Rente ist es auch möglich die Fonds zu wechseln.

Ist die Laufzeit der Rürup Rente beendet, wandeln viele Anbieter das angesparte Kapital in eine normale Rentenversicherung um und zahlen dann jeden Monat eine Rente an den Anleger. Einige Anbieter bieten auch an, das Kapital auch bei Bezug der Rente in den Fonds zu belassen und verkaufen regelmäßig jeden Monat einen festen Fondsanteil und zahlen den Verkaufspreis aus.
Grundsätzlich ist die Höhe der Rente die der Rürup Sparer im Alter erhält, ist an die Wertentwicklung des Fonds gebunden.
Die staatliche geförderte Altersvorsorge wird nicht von der Abgeltungssteuer betroffen sein, was mit der Einführung der Abgeltungssteuer im Jahr 2009 einen weiteren Vorteil der Rürup oder Riester Rente sein wird.
Die Auszahlungen der Rürup oder Riester Rente werden zwar nachgelagert besteuert, doch der persönliche Steuersatz im Alter ist in der Regel bedeutend weniger als im Arbeitsleben.

Die Einzahlungen in die Rürup oder Riester Rente sind steuerfrei.


Berufsunfähigkeitsversicherung

Montag, August 13th, 2007

Teil 1 von 3:

Menschen, die bei Berufsunfähigkeit Anspruch auf eine Rente haben, da sie rechtzeitig einen Vertrag bei einem Versicherer abgeschlossen hatten, haben Glück im Unglück. Doch meist müssen sie, bis das Unternehmen ihnen das erste Geld überweist, viel tun.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung mit guten Bedingungen ist nicht einfach zu bekommen. Wenn dann endlich ein Vertrag zustande gekommen ist, stellt sich die Frage, ob der Versicherer im Ernstfall wirklich zahlt.
Oft ist der Weg bis zur Anerkennung der Berufsunfähigkeit mühsam. Um das Verfahren zu beschleunigen, können Betroffene helfen, denn meldet sich jemand bei seinem Versicherer berufsunfähig, muss er seinen Zustand beweisen. Neben einem medizinischen Gutachten muss er detailliert seinen bisherigen beruflichen Alltag erläutern.
Gibt ein Versicherter gesundheitliche Störungen, unter denen er bei Vertragsschluss schon litt, im Antrag nicht angab, gibt es meist Probleme. Wenn sich beispielsweise bei der Prüfung ergibt, dass ein berufsunfähiger Kunde wegen Depressionen früher einmal in psychologischer Behandlung war und diese nicht offen legte, zahlt der Versicherer vermutlich nicht.
Die Gesellschaft kann nämlich wegen einer Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht leicht vom Vertrag zurücktreten, da jeder Antragsteller verpflichtet ist, vollständige und wahrheitsgetreue Angaben zu machen.


Riester Rente als Fondssparplan

Dienstag, Juni 5th, 2007

Die DWS RiesterRente Premium bietet ein neues Altersvorsorge Konzept.

Die Angebote für private Altersvorsorge sind in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden. „Riestern“ ist in, mehr als 7 Mio. Deutsche haben bereits privat vorgesorgt und können sich im Alter auf eine schöne private Zusatzrente freuen.

Wurden Riester Renten längere Zeit vor allem Versicherungen angeboten, holen Fondsgesellschaften jetzt deutlich in der Zahl der abgeschlossenen Verträge auf. Der Grund für die Begeisterung der zukünftigen Rentner liegt auf der Hand: Während Versicherungen mit garantierten 2,25 Prozent Zinsen pro Jahr aufwarten können sich zukünftige Investmentfonds Riester Rentner über eine anzunehmende deutlich bessere Guthabenverzinsung freuen. Investmentfonds haben während der letzten 35 Jahre eine durchschnittliche Wertsteigerung von rund 8 Prozent pro Jahr erzielt und bieten damit die Chance einer deutlich größeren privaten Rente als herkömmliche Versicherungen.

DWS Riester-Rente Premium neues Angebot für die Altersvorsorge

Erst seit April 2007 kann das neue Angebot der DWS Riester-Rente Premium abgeschlossen werden, schon jetzt ist die Nachfrage nach diesem neuen Riester Fondssparplan Konzept deutlich größer als erwartet.

Die Pluspunkte der DWS Premium Rente d.h. die Höchststandssicherung, eine Beitragsgarantie und ein aktives Vermögensmanagement stellen eine deutliche Verbesserung gegenüber den bisherigen Riester Fonds Angeboten dar. Hier können DWS Riester Rentner ab einem Alter von 55 Jahren frei entscheiden ob Sie den bereits erreichten Höchststand ihrer Altersvorsorge festschreiben lassen wollen, oder lieber auf weitere Steigerungen vertrauen, die durch das aktive DWS Vermögensmanagement erzielt werden können. Anders als bei anderen Riester Investmentfonds Sparplänen investiert die DWS Riester-Rente Premium nicht nur in zwei Fonds und schichtet je nach Lage der Börsen um, sondern nutzt die breite Palette des DWS Fonds Angebots um täglich (!) eine optimale Zusammenstellung für die zukünftige Rente zu finden.