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Artikel der Rubrik: 'Altersvorsorge'Für den Kunden ist das Produkt genau das Richtige, wenn er seine Lücken im Rentenalter schließen möchte: flexibel, gut kalkulierbar und preiswert. Selbst die Rendite können sich sehen lassen, auch wenn Riester-Fondsparpläne bessere Chancen bieten. Die besten Banksparpläne haben knapp 3 bis ca. 3,8 Prozent pro Jahr Zinsen, und haben eine Renditeerwartung von 3,6 bis 4,5 Prozent. Je nach Kinderzahl des Sparers und Laufzeit seines Sparvertrages, kommen zu diesen Zinsen durch die staatliche Förderung aus Zulagen und Steuerersparnis leicht noch einmal mehrer Prozent Zuschlag dazu. Die Besten Im laufe der Jahre steigt der Startzins von 2.95 % kontinuierlich an und lässt auf Grundlage des aktuellen Zinsniveaus nach 25. Jahren eine Sparplanrendite von knapp über 4% pro Jahr erwarten. Es lässt sich zurzeit nicht genau sagen wie viel letztendlich bei diesem oder einen anderen Sparplan herausspringt. Es könnte deutlich höhere Rendite herauskommen wenn die Zinsen irgendwann einmal höher steigen. Die Gesamtrendite dagegen drücken könnte ein jahreslanges Niedrigzinsniveau. Treue wird belohnt Es gibt Genossenschaften oder auch Banken die Riester-Sparpläne anbieten, die aber etwas anders funktionieren. Im Allgemeinen wird der Sparer wenn er möglichst lange bei einer Gesellschaft bleibt belohnt. Dem Kunden erschwert der Durchblick, wenn Zinszuschläge und auch manchmal Schlussbohnuszahlungen die Rendite mit der Laufzeit steigen. Alte Verträge bleiben so wie sie sind Von solchen Veränderungen sind Riester-Sparer die einen alten Vertrag haben nicht betroffen. Banken dürfen weder die vereinbarten Zinszuschläge, den Referenzzins noch die Preisspanne ändern. Sie können aber nachträglich die Kontogebühren einführen oder erhöhen. Bei vorzeitiger Kündigung fallen Ausstiegsgebühren an und hier gilt das gleiche. Die Banken haben davon in letzter zeit wenig Gebrauch gemacht. Die Kontoführung ist bei den meisten Instituten kostenfrei, bei anderen Instituten muss man dafür zahlen. Die Anbieter wollen ja auch ihre Kunden behalten. Sie wissen dass bei einem Riester-Banksparplan es leichter zu einem anderen Anbieter zu wechseln ist, wie bei keinem anderen Riester-Vertrag. AltersvorsorgeMittwoch, Oktober 24th, 2007Die gesetzliche Rente in Not: Anfang August wurde bekannt gegeben, dass Neurentner (mit 67 Jahren) 14,5% weniger Rente bekommen, die Aufregung war groß! Männer, die 2006 in Rente gegangen sind, erhalten im Durchschnitt eine Nettorente von 790€. Im Vergleich zum Jahr 2000 entspricht das einem Minus von 10,5%. Jedem Arbeitnehmer droht im Ruhestand eine Versorgungslücke. Das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland sinkt enorm. Ungefähr drei Viertel der Deutschen beschäftigen sich mit dem Thema. Unsere heutige und junge Generation muss bis 67 arbeiten und muss somit noch stärker finanziell vorsorgen, um 70% vom letzen Netto Gehalt zu erreichen. Informationen zur Riester-RenteDienstag, Oktober 23rd, 2007Es ist gut wenn man eine Riester-Rente hat, man kann nichts falsch machen denn Vorsorge fürs Alter muss sein, und Sparer gehen hier so gut wie kein Risiko ein. Es ist egal, ob sich jemand als Riester-Vertrag einen Fondssparplan, eine Rentenversicherung oder einen Banksparplan aussucht. Jeder Anbieter versichert einem, dass zur Auszahlung mindestens das eingezahlte Geld vorhanden sein wird. Damit gemeint ist, dass was der Staat per Zulagen beitrug und natürlich das was der Sparer selbst überwiesen hat. Im Jahr 2007 gibt es für jeden Sparer bis zu 114 € Zulage, ab 2008 werden es jedes Jahr 154 € sein. Wenn man ein Kind hat und Kindergeld dafür bekommt steht den Eltern außerdem 138 € zu. Im Jahr 2008 steigt die Kinderzulage auf 185 €. Und für alle die im Jahr 2009 geboren werden erhalten Eltern sogar 300 €. Wenn man seine Riester-Rentenversicherung nach kurzer Zeit wieder kündigt, kann man verlieren, weil einem alle Abschlusskosten oft in den ersten Jahren abgezogen werden. Wer aus einem Riester-Fondsparplan in ungünstiger Börsenphase aussteigt, kann Verluste machen. Bei einem Riester-Banksparplan ist das Kundenkonto immer sicher in den schwarzen Zahlen, es besteht weder das eine noch das andere Risiko. Eine Riester-Rente funktioniert so: Wer ein rentenversicherungspflichtiges Einkommen hat, wenn er oder sein Partner weniger Geld hätte oder der Arbeitslosengeld erhält oder bekäme bekommt diese Förderung. Der Staat gewährt volle Zulagen, wenn der Sparer mindestens 3 Prozent seines Jahresbruttoeinkommens im Vorjahr aufbringt. Der Mindesteigenbeitrag liegt bei 900 €, wenn beispielsweise jemand 30.000 € verdient. Er kann die ihm zustehende Zulage davon abziehen. Um die volle Grundzulage von 114 € kassieren zu können, müsste ein Single mit einem Vorjahreseinkommen in dieser Höhe im Jahr 2007 genau 786 € einzahlen. Zum Beispiel jemand hätte zwei Kinder mit diesem Einkommen dann reicht ihm 510 € für die volle Zulage von dann 390 € = 114 € plus 2×138 €. Mehr einzahlen! Wer möchte kann auch mehr zahlen. Damit sichert man sich oft einen noch größeren Steuervorteil und eine höhere Zusatzrente. Es werden Maximal bis zu 1.575 € im Jahr 2007 steuerlich gefördert. Abgaben und Steuern! Aus den Nettoeinkünften der Sparer überweisen sie ihre Riester-Beiträge. Sozialabgaben wie auch die Steuern sind vorher abgegangen, jedoch ist es bei den Steuern so das sie nach der Steuererklärung erstattet werden. Riesterrente für Arbeitslose! Um seinen Anspruch auf Arbeitslosen Geld II zu erhalten, muss ein arbeitsloser Sparer nicht sein Riester-Vermögen antasten. Riester-Vermögen ist Hartz sicher. Betriebsrente - NewsDonnerstag, Oktober 18th, 2007Es wurde von der Bundesregierung am 08.09.2007 beschlossen dass teile Ihres Einkommens für die betrieblichen Altersvorsorgungen sozial- und steuerabgabenfrei auch künftig ansparen können. Normalerweise sollte bis Ende 2008 die Sozialabgabenfreiheit befristet sein. Sicher ist die Zustimmung vom Parlament für den Gesetzentwurf und es dürfte auch weiterhin der Betriebsrente Schub verleihen. Es haben rund 3 Millionen Arbeitnehmer seit dem Start der Entgeltumwandlung 2002 aus den laufenden Gehälter eine Betriebsrente abgeschlossen. Sie haben auch guten Grund dazu: Die Beiträge für die Zusatzrente werden vom Chef aus dem Bruttolohn entnommen. Das spart grundsätzlich Sozialabgaben, Steuern, auch für den Arbeitgeber. Arbeitnehmer wie auch Teilzeitkräfte haben einen Rechtsanspruch (seit 2002) auf diese Rente vom Chef. Aber der Arbeitgeber entscheidet über den sogenannten Durchführungsweg. Bei der Betrieblichen Altersvorsorge ist die beliebteste Variante die Direktversicherung wegen dem geringen Verwaltungsaufwand. Bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung können Steuer- sozialabgabenfrei in eine solche Betriebliche Altersvorsorgung investiert werden. Wer möchte kann auch weitere 1800€ steuerfrei in ihren Vertrag investieren. Finanziell besonders attraktiv sind Firmen- oder Branchenlösung. Versicherer geben sehr gute Gruppenrabatte, wenn die ganzen Mitarbeiter eines Betriebes eine Betriebliche Altersvorsorgung abschließen. Dies kann für den Versicherten bis zu 15 % Renditeplus ausmachen! Die Mitnahmenmöglichkeiten der Betriebsrente bei einem Jobwechsel wurden deutlich verbessert. Auch bei Entgeltumwandlung sind die Anwartschaften auf Leistungen aus der Betrieblichen Altersvorsorge sofort unverfallbar. Die Vorsorgesparer können den Vertrag, wenn der neue Chef es zulässt, dem nächsten Arbeitgeber übertragen oder den Vertrag privat fortführen. Zum Vorteil wäre es wenn man die Vermögenswirksame Leistungen für die betriebliche Zusatzrente einsetzt, es werden maximal 40 € vom Arbeitgeber dazu gesteuert. Nicht so gut ist beim herkömmlichen VWL- Sparen sind die Beiträge in voller Höhe sozial- und steuerabgabenpflichtig. |
