Welche Möglichkeiten gibt es, um sich für das Alter abzusichern?

Dass Deutschland zu wenig Nachwuchs bekommt, weiß inzwischen jeder. Dass dadurch auch die gesetzliche Rente auf äußerst wackeligen Beinen steht, wird uns auch immer mehr bewusst. Da bleibt nur noch der Weg der privaten Altersvorsorge.



Artikel der Rubrik: 'Altersvorsorge'


Die private Altersvorsorge

Montag, Januar 7th, 2008

Es ist nicht leicht, unter all den Angeboten der verschiedenen Gesellschaften genau das passende Produkt herauszufinden, das uns im Alter den gewohnten Lebensstandard sichert. Inzwischen unterscheidet man auch zwischen reiner privater Altersvorsorge und gesetzlich geförderter Altersvorsorge.

Bestes Beispiel für die gesetzlich geförderte Altersvorsorge ist wohl die Riester-Rente. Geringe monatliche Sparbeträge und Zulagen von Seiten des Staates pro Sparer und pro Kind des Sparers machen dieses Angebot sehr interessant. Doch auch hier gibt es große Unterschiede in der Anlageform. So sind für ältere Sparer die Riester-Banksparpläne sehr interessant, weil sie so gut wie keine Nebenkosten verursachen und sehr sicher und flexibel sind. Für jüngere Leute hingegen sind Riester-Fondssparpläne besser geeignet. Und dann gibt es noch die Riester-Rentenversicherungen. Diese sind äußerst statische Versicherungen, bei denen jede noch so kleine Änderung des Vertrages mit enormen Kosten und Einbußen verbunden ist. Klarer Gewinner ist hier nur, wer die vereinbarten Monatsbeiträge in voller Höhe bis zum Ende der Laufzeit zahlen kann.

Natürlich gibt es auch diverse Anbieter für Sparmodelle zur privaten Altersvorsorge. Da gibt es z. B. private Rentenversicherungen, fondsgebundene Rentenversicherungen, klassische Kapitallebensversicherungen, fondsgebundene Kapitallebensversicherungen, Sparpläne, Aktienfonds, Rentenfonds und Anlage in Immobilien. Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile. Altersabhängig und auch je nach Temperament des Sparers muss das passende Modell gewählt werden. Fachmännische Unterstützung kann bei der Auswahl von Vorteil sein.

Wichtig ist einzig und allein, dass sich jeder möglichst frühzeitig Gedanken um die finanzielle Absicherung im Alter macht. Es gilt auch hier: Je früher desto besser und effektiver.


Neuregelungen im Bereich Riester-Wohnen

Dienstag, November 27th, 2007

Nach fast zweijährigen Diskussionen haben sich Union und SPD nun im Bereich Riester-Wohnen einigen können. Das privat genutzte Eigentum wird nun in Zukunft als Altersvorsorge gefördert. Die Grundzüge dieser neuen Subvention sind jetzt ausgearbeitet. Aus einem bereits bestehenden „Riester-Vertrag“ kann damit mehr Geld entnommen werden, um somit schnellstmöglich die eigenen vier Wände beziehen zu können. Auch Tilgungsleistungen für Wohneigentum können damit in Zukunft gefördert werden.

Die Diskussion ist zwar noch nicht völlig abgeschlossen, aber egal, ob die abschließenden Gespräche im ersten oder zweiten Quartal des Jahres 2008 geführt werden, die Neuregelung tritt rückwirkend in Kraft.
Zunächst sollte die Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum bereits ab 1. Januar 2007 über die sogenannte Riester-Rente gefördert werden. Dies war bereits vor zwei Jahren, also in 2005 beschlossen worden. Durch Streitigkeiten über Wohnungsbau- oder aber Bausparprämien und bezüglich der nachgelagerten Besteuerung zogen sich die Beschlüsse jedoch hin.

Die Entscheidung ist nun zugunsten der Wohnungsbauprämie ausgefallen. Die zielgerichtetere Verwendung der Wohnungsbauprämie wird nach diesem Entschluss aber zur Bedingung gemacht. Mit der Neuregelung der Wohnungsbauprämie stehen für Bausparkassen nun zahlreiche neue Geschäfte in Aussicht.
Auch die Baudarlehenförderung wird nun zugunsten des Eigentumserwerb zur Alterssicherung gefördert. Tilgungsleistungen werden so künftig mit Steuerabschlägen oder Zulagen finanziell unterstützt.

Ergebnis dieser Neuerungen im Rahmen der Riester-Rente soll dann ein schuldenfreies Haus im Rentenalter sein. Bis zu 75% vom Altersvorsorgevermögens soll dann für die Finanzierung des selbst genutzten Eigenheims verwendet werden dürfen. Auch innerhalb der Auszahlung können noch drei Viertel des Vermögens zur Entschuldung der selbstgenutzten Immobilie genutzt werden.
Die nachgelagerte Besteuerung wurde folgendermaßen geregelt: Zu Beginn der Auszahlungsphase besteht die Möglichkeit, den Vorteil jährlich oder aber in einer Summe besteuern zu lassen.


Der richtige Weg zur privaten Altersvorsorge

Mittwoch, November 21st, 2007

Diese Problematik ist unter den deutschen Bundesbürgern nicht unbekannt. Umso erstaunlicher ist es doch, wie wenig Verbraucher letztlich für eine private Altersvorsorge einstehen. Die einen fühlen sich noch zu jung, die anderen bereits zu alt. Das ist ein Trugschluss, denn der Beginn der privaten Altersvorsorge kann unabhängig vom Alter vorgenommen werden.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang zunächst, den eigentlichen Rentenanspruch aus der BfA zu erkunden. Anhand dieser Information kann eine klare Kalkulation erfolgen. Was kommt rein, was wird voraussichtlich benötigt?
Auch wenn es zum jetzigen Zeitpunkt rosig aussieht und die Rentenzahlungen scheinbar ausreichend sind, sollte ein ordentliches Polster kalkuliert werden. Inflation und Wirtschaft werden in den nächsten Jahren allmälig dafür sorgen, dass die Verbraucherpreise steigen.

Warum immer nur die eigenen Mittel ausnutzen? Wer sich nicht in einen schnöden Rentenvertrag drängen lassen möchte, kann dennoch von einer staatlichen Zulagenförderung profitieren. Riester Produkte sind breit gefächert und lassen nahezu jedes Anlageziel zu, so beispielsweise Riester-Banksparpläne oder auch Riester-Fondsanlagen.

Wer eine private Altersvorsorge anstrebt, sollte ferner Aspekte wie eine Lebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht außer Acht lassen. Vor allem Letzteres dient zur finanziellen Absicherung vor Beginn des eigentlichen Rentenalters, vorausgesetzt eine Berufsunfähigkeit kann festegestellt werden.

Der wohl wichtigste Hinweis, der im Zuge der private Altersvorsorge gegeben werden kann, ist die Flexibilität. Verbissen an die Sache heran zu gehen, bringt in aller Regel nichts. Verzicht zu üben, nur um Monat für Monat Geld zur Seite legen zu können, ist ebenfalls nicht nötig. Vielmehr erlauben flexible Sparpläne das individuelle Einzahlen der monatlichen Beträge. Je nach dem, was letztlich zum Monatsende übrig bleibt, kann mal mehr und mal weniger Geld angespart werden.


Riester-Rente vergleichen

Donnerstag, November 15th, 2007

Aufgrund der staatlichen Zulagenförderung hat sich die Riester Rente zu einem Renner im Bereich der privaten Altersvorsorge entwickelt. Singles, Familien, Jung oder Alt, alle profitieren gleichermaßen davon, denn eine garantierte Rentenzahlung ist gewiss.

Die Höhe der späteren Rentenzahlen hängt in erster Linie von den monatlichen Einzahlungen ab. Ein weiterer wichtiger Faktor ist jedoch auch die Auswahl des Anbieters. Das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass die Rentenzahlungen um bis zu 20 % schwanken können. Zum größten Teil liegt dies an der Überschussbeteiligung, die ganz klar von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ausfällt.

Als gute Anbieter bei der Riester-Rente wurden vor allem die HanseMerkur, die Debeka und die CosmosDirekt bewertet. Gerade Verbraucher, im fortgeschrittenen Alter sollten einen Vergleich anstreben.

Nichts desto trotzt sollte ein Riestervertrag angestrebt werden, denn die staatlichen Rentenzahlungen kommen immer mehr ins schwanken. Dem demografischen Wandel ist es zuzuschreiben, dass das Loch in den Rentenkassen immer größer wird.

Riester sparen ist auf vielen Wegen möglich. Neben der normalen Rentenversicherung können ferner Banksparpläne und Fonds genutzt werden. Wichtig ist dabei immer, dass es sich bei dem Produkt auch tatsächlich um ein zertifiziertes Produkt handelt.

Der großen Resonanz ist es geschuldet, dass der bürokratische Verwaltungsakt im Zusammenhang mit Riester vereinfacht wurde. Eine äußerst bequeme Neuerung, die allerdings schon seit 2005/06 genutzt werden kann, ist, dass die Zulagenförderung nicht jedes Jahr aufs Neue beim zuständigen Finanzamt beantragt werden muss. Vorteilhaft ist zudem, dass bei Rentenbeginn statt den bisher 20 % immerhin 30 % des Kapitals ausgezahlt werden können.