Geldanlage - aber richtig
Schon bei dem Wort Geldanlage stellen sich bei so manchen Bundesbürger die Haare im Nacken auf. Viel zu groß ist das Misstrauen, die Angst, das hart verdiente Geld zu verlieren. Doch das ist ein Irrglaube. Eine Geldanlage ist nicht gleichzeitig mit einem Verlust des Eigenkapitals gleichzusetzen.
Grundsätzlich gilt, dass keine Anlage vor Verlusten geschützt ist. Gesellschaft, Politik und die Weltwirtschaft haben ihr Zutun, wenn es beispielsweise um die Anlage in Aktienfonds geht.
Verbraucher und Anleger müssen allerdings mit der richtigen Strategie nicht um ihr Vermögen bangen. Um Kursschwankungen oder ähnliches auszugleichen, sollte eine Risikostreuung unbedingt in Betracht gezogen werden. Dabei geht es nicht darum, auf hohe Renditen zu verzichten, sondern vielmehr um die Streuung von Renditechancen und Verlustrisiken. Ob nun ein Mix aus Aktien-, Renten- oder Dachfonds oder völlig fremde Anlagen, für jeden Anlagehorizont und jedes Anlageziel lässt sich eine geeignete Kombination finden.
Experten raten jedoch dazu, Anlageformen zu wählen, die nicht in direktem Zusammenhang miteinander stehen. Das Risiko, dass eventuelle Börsenverluste die Rendite schmälern ist viel höher, als wenn beispielsweise auf einen Mix aus Staatsanleihen, Aktienfonds oder auch Rohstoffe.
Selbstverständlich erfordert eine derart immense Streuung ein gewissen Knowhow, welches jedoch auch durch einen Anlageberater eingebracht werden kann. Nachteilig ist jedoch, dass es wahrlich schwerfällt, den Überblick zu behalten. Für jede Anlage gibt es in aller Regel jeweils verschiedenartig strukturierte Dokumente. Wer jedoch von Anfang an am Ball bleibt, sich über die aktuellen Geschehnisse informiert und seine Anlagen im Auge behält, wird die Übersichtlichkeit wahren können.
Wichtig ist jedoch vor allem, den Aspekt der Altersvorsorge vor lauter Angst nicht aus den Augen zu verlieren. Wer kein Risiko eingehen möchte, kann auch immer noch auf eine herkömmliche und überschaubare Rentenversicherung zurückgreifen.
