Altersvorsorge
Die gesetzliche Rente in Not:
Anfang August wurde bekannt gegeben, dass Neurentner (mit 67 Jahren) 14,5% weniger Rente bekommen, die Aufregung war groß! Männer, die 2006 in Rente gegangen sind, erhalten im Durchschnitt eine Nettorente von 790€. Im Vergleich zum Jahr 2000 entspricht das einem Minus von 10,5%.
Rentnern, die 2006 erstmals eine Erwerbsminderungsrente bezogen haben ging es schlimmer, sie erhielten im Schnitt 14,5% weniger als ein Neurentner im Jahr 2000.
Jedem Arbeitnehmer droht im Ruhestand eine Versorgungslücke. Das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland sinkt enorm.
Zum Beispiel wird einem heute 45-jährigen Durchschnittsverdiener bei Renteneintritt jeden Monat 310€ fehlen, um mit seinem Ruhegeld mindestens die bislang üblichen 70% vom letzten Nettogehalt zu erreichen.
Erwerbstätige, die auch in Zukunft mit 65 Jahren ihn Rente gehen möchten, müssen noch einmal richtig kräftig drauf zahlen. Jeder Monat vorzeitiger Rentenbeginn kostet 0,3% Abschlag ein Leben lang.
Wer seinen Lebensabend nicht am Schreibtisch verbringen will, muss die Initiative ergreifen und seine persönliche Vorsorgelücke schließen.
Der Staat unterstützt uns mit dem Alterseinkünftegesetz. Die private und betriebliche Altersvorsorge, wie Riester-Rente, Rürup-Rente und Betriebsrente, werden vom Staat mit Zulagen und Steuervorteilen gefördert.
Ungefähr drei Viertel der Deutschen beschäftigen sich mit dem Thema.
Doch immer noch unterschätzen Frauen das Niveau ihrer Absicherung.
Besonders Frauen sind mit ihren geringen Rentenansprüchen häufig auf das Einkommen ihres Lebenspartners angewiesen.
Unsere heutige und junge Generation muss bis 67 arbeiten und muss somit noch stärker finanziell vorsorgen, um 70% vom letzen Netto Gehalt zu erreichen.
