Berufsunfähigkeitsversicherung

Teil 1 von 3:

Menschen, die bei Berufsunfähigkeit Anspruch auf eine Rente haben, da sie rechtzeitig einen Vertrag bei einem Versicherer abgeschlossen hatten, haben Glück im Unglück. Doch meist müssen sie, bis das Unternehmen ihnen das erste Geld überweist, viel tun.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung mit guten Bedingungen ist nicht einfach zu bekommen. Wenn dann endlich ein Vertrag zustande gekommen ist, stellt sich die Frage, ob der Versicherer im Ernstfall wirklich zahlt.
Oft ist der Weg bis zur Anerkennung der Berufsunfähigkeit mühsam. Um das Verfahren zu beschleunigen, können Betroffene helfen, denn meldet sich jemand bei seinem Versicherer berufsunfähig, muss er seinen Zustand beweisen. Neben einem medizinischen Gutachten muss er detailliert seinen bisherigen beruflichen Alltag erläutern.
Gibt ein Versicherter gesundheitliche Störungen, unter denen er bei Vertragsschluss schon litt, im Antrag nicht angab, gibt es meist Probleme. Wenn sich beispielsweise bei der Prüfung ergibt, dass ein berufsunfähiger Kunde wegen Depressionen früher einmal in psychologischer Behandlung war und diese nicht offen legte, zahlt der Versicherer vermutlich nicht.
Die Gesellschaft kann nämlich wegen einer Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht leicht vom Vertrag zurücktreten, da jeder Antragsteller verpflichtet ist, vollständige und wahrheitsgetreue Angaben zu machen.


Hinterlassen auch Sie einen Kommentar zu diesem Artikel:

Nur wenn Sie eingeloggt sind kann ein Kommentar hinerlassen werden.