Mehr Zug an den Daumenschrauben

Unter dem Aktenzeichen AZ L 9 AL 46/04 finden Mitarbeiter der Agentur für Arbeit jetzt weitere gute Argumente um die Motivation Ihrer Klienten zur erhöhen. Wie das Hessische Landessozialgericht in seinem urteil festgestellt hat, gibt es surchaus eine Frist bis zu der Arbeitssuchende Ihrer Bezeichnung nachkommen müssen. Kann eine Bemühung um Arbeit nicht nachgewiesen werden, steht es der Agentur für Arbeit zu, die Leistungen des, bzw. der Betroffenen zu kürzen.

Mit dieser Entscheidung wies das Gericht die Klage eines 28 Jahren alten Mannes gegen die Bundesagentur für Arbeit zurück. Diese hatte ihm das Arbeitslosengeld für drei Wochen gesperrt, da er keinen Nachweis über seine Bemühungen eine angebotene Stelle zu erhalten erbringen konnte. Das Landessozialgericht kam nach der Prüfung von Zeugenaussagen zu dem Schluss, dass der Kläger seine Bewerbung frühestens zwei Wochen nach Eingang des Stellenangebots abgeschickt habe und somit seiner Pflicht sich unverzüglich zu bewerben nicht nachgekommen war. Weitere Instanzen bleiben dem Arbeitssuchenden zudem versperrt, eine Revision ließen die Richter nicht zu.


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