Ölpreis von 262 US -Dollar je Barrel?

Die Deutschen sehen allgemein die Lage immer ein wenig negativer als sie tatsächlich ist.
Die Tatsache ist hinlänglich bekannt, akzeptiert und sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Wir neigen eben nicht zu einem landesweiten Optimismus.
Das sich gerade Hedge-Fonds Manager in einer öffentlichen Darstellung von Krisenszenarien üben ist dagegen neu. Sollten doch gerade deren Kunden in guten wie schlechten Börsenzeiten Gewinne erwarten dürfen. Wie die Perspektive des in Moskau ansässigen Hedge-Fonds Managers Bill Browder, CEO des Hedgefonds Hermitage Capital Management, aussieht?

Der Ölpreis, aktuell bei rund 65 US Dollar je Barrel notiert, wird so Browder, bei verschiedenen Ereignissen unterschiedlich hoch ansteigen. Ein Zusammenbruch des saudischen Königshauses und ein Wegfall der saudischen Öllieferungen könnte einen Anstieg auf 262 US Dollar bewirken, ein Ölembargo des Iran bewirkt eine kalkulatorische Steigerung auf 131 US Dollar, ein Embargo aus Venezuela den Anstieg auf 111 US Dollar und vergleichsweise geringe Steigerungen würde ein Bürgerkrieg in Nigeria auslösen, das Kursziel hier: 98 US Dollar.

Wer fragt angesichts solcher Szenarien noch warum Aktien von Solarworld & Co gut laufen?


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