VIP Medienfonds Chef bleibt in Haft
Wie der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, gibt es für Andreas Schmid, Chef des Medienfonds Initiators VIP bislang keinen Weg aus der Untersuchungshaft.
Die Mitte Dezember vorgebrachte Haftbeschwerde wurde mit der Begründung des “dringenden Tatverdachts für das Vorliegen eines gewerbsmäßigen Betrugs” abgewiesen.
Schmid hatte im Gegensatz zu anderen Personen, die unter einem solchen Verdacht stehen kein Geld veruntreut, sondern es verzinst angelegt.
Was auf den ersten Blick als eher positiv erscheint steht im direkten Gegenteil zu dem Geschäftsmodell der Medienfonds.
Als unternehmersiche Beteiligungen konnten Anleger in VIP Medienfonds Verluste aus dieser Beteiligung direkt bei Beteiligungserwerb steuerlich geltend machen.
Handelt es sich in diesem Fall tatsächlich um keine unternehmerische Beteiligung weil die eingezahlten Mittel nicht entsprechend verwendet wurden – hätte nicht nur Schmid ein Problem, sondern auch Anleger, die entsprechende Steuernachforderungen zu befürchten haben.
