Sparkassen machen Immobilienfonds Inhabern der Deutschen Bank Angebot

Des einen Freud ist des anderen Leid.
Es ist noch gar nicht lange her, dass die Sparkassen nahe Fondsgesellschaft DEKA mit einem vermutlich selbstverschuldeten Milliarden Defizit in einem der hauseigenen Immobilienfonds zu kämpfen hatte.

Nicht, dass diese Probleme komplett ausgestanden sind, es spricht nur keiner mehr davon, seit die Deutsche Bank mit einem ähnlichen, wenn auch nicht ganz so gravierenden Problem zu kämpfen hat.
Dort decken die Zuflüsse in den Fonds die Abflüsse nicht mehr.

Um Liquidität zu schaffen müssen Immobilien veräußert werden, wofür eine Neubewertung vonnöten ist.
So die kurze und eigentlich wenig spektakuläre Geschichte.
Um so erstaunlicher, dass ausgrechnet die Sparkassen auf Kundenwerbungstour gehen. Einem Bericht der Financial Times Deutschland zur Folge kauft bereits die Sparkasse Karlsruhe Deutsche Bank Fondsanteile für 35,53 Euro je Anteilsschein, was etwa 90 Prozent des letzten Rücknahmepreises entspricht.

Weitere Sparkassen prüfen inwieweit ähnliche Kundenwerbungsprogramme aufgelegt werden können.


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