Gesetz gegen Paparazzi in Kalifornien

Schlechte Zeiten für die Medien der Welt. In Kalifornien wurde jetzt ein Gesetz verabschiedet, das es Fotografen ausdrücklich verbietet Prominenten per Auto nachzustellen oder gar diese auf der Straße einzukeilen.

Damit reagiert der Gesetzgeber auf einige unschöne Verfolgungsrennen bei denen Prominente von allzu aufdringlichen Fotografen flüchteten. Zuletzt hatte Scarlett Johansson bei einem solchen Fluchtversuch auf den Disneyland Parkplatz mehrere Autos beschädigt.

Fotografen, Journalisten und Verleger haben das Gesetz als unnötig kritisiert, es sei bereits strafbar Berühmtheiten zu aggressiv auf den Leib zu rücken. Mit einem Medienbusiness erfahrenen Gouverneur wie Arnold Schwarzenegger treffen solche Promi-Sorgen vermutlich leichter auf offene Ohren.

Dass die Yellow Press weltweit in Zukunft auf Promi Fotos verzichten muss ist eher unahrscheinlich, es gibt ja noch Aspen Colorado, St. Moritz und Berlin – in Deutschland sind solche Stalking Attacken nach wie vor nicht verboten.


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