Privatfahrt mit dem Vereinswagen
Es gibt in Deutschland ca. 600.000 Vereine, Tendenz steigend. Oft vermischt sich Privat-und Vereinsleben, was das Vereinsmitgleid teuer zu stehen kommen kann.
Wer kennt das nicht: Um die letzten Untensilien für das Vereinsfest zu besorgen, haben Sie sich den VW-Bus vom Verein geliehen. Nachdem alles besorgt ist, denken Sie sich ” warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen” und erinnern sich an die Worte Ihrer Frau: “Hohl den Junior in der Nachbargemeinde aus dem Kindergarten ab”. Da Sie es etwas eilig haben, nutzen Sie die freie Landstrasse aus und testen, was der Wagen so hergibt. In der nächsten Kurve soll sich Ihre Eile rächen und Sie setzen den geliehenen Bus in das Kornfeld vom Bauern Müller.
Da Sie sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf Abwegen befunden haben und nicht mehr im Dienste des Vereins unterwegs waren, wird dieser Abstecher zum teueren Vergnügen. Nun muss nicht der Verein, sondern Sie für den Schaden aufkommen. Neben der gerissenen Ölwanne und der gebrochenen Vorderachse kommt natürlich noch der Schaden am Acker von Bauer Müller und die Reinigung des Erdreiches (den bei einer gerissenen Ölwanne läuft alles aus) durch die örtliche Feuerwehr hinzu.
Das was ich mit einem Lächeln auf den Lippen skizziert habe, hat sich sicherlich so oder so ähnlich irgendwo in Deutschland schon des öfteren abgespielt. Also lieber auf Nummer sicher gehen und das Vereinsfahrzeug auch nur für Vereinsfahrten benutzen.
