Arbeitnehmersparzulage von einem Bausparvertrag

Hier finden Sie Informationen zur Arbeitnehmerzulage und zu staatlichen Förderung bei den Vermögenswirksamen Leistungen. Diese Zulage wird allerdings nur gezahlt, wenn das Geld von dem Arbeitgeber für einen Bausparvertrag oder zur Entschuldung von Wohneigentum genutzt wird.




Arbeitnehmersparzulage VL

Die Definition der Arbeitnehmer- sparzulage lautet, sie ist in Deutschland eine vom Staat gewährte finanzielle Zulage zur Vermögensbildung eines Arbeitnehmers. Die Arbeitnehmer- sparzulage ist eine Zugabe zu den vermögenswirksamen Leistungen. Hierbei handelt es sich um eine finanzielle Unterstützung, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer zur Verfügung stellt in Form einer monatlichen Zahlung. Die rechtlichen Grundlagen sind im Vermögens- bildungsgesetz festgeschrieben. Folgende Anlageformen sind in Verbindung mit vermögenswirksamen Leistungen gesetzliche zulässig: Bausparvertrag, Darlehenstilgung bei Immobilien mit eigener Nutzung, Lebensversicherungen, Investmentfonds, Banksparpläne.

 

Jeder, der Einkünfte aus einer nicht selbstständigen Arbeit bezieht ist berechtigt, die Arbeitnehmersparzulage zu nutzen, solange das Jahreseinkommen die Einkommensgrenze nicht übersteigt. Bei Alleinstehenden liegt die Einkommensgrenze des zu versteuernden Einkommens bei 17.900 Euro (ab 2009 bei 20.000 Euro) und bei Eheleuten bei 35.800 Euro (ab 2009 bei 40.000 Euro). Sie haben dann Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage, nach Ablauf eines Kalenderjahres.

Die Arbeitnehmersparzulage kommt dann zur Auszahlung, wenn die vorgeschrieben Vertragslaufzeit bzw. die im Vertrag benannte Sperrfrist abgelaufen ist, oder wenn ein Bausparvertrag zur Zuteilung kommt. Zu den Pflichten des Arbeitgebers gehört es unter anderem auf schriftliches Verlangen von einem Arbeitnehmer einen Vertrag über die vermögenswirksame Anlage von Teilen des Arbeitslohnes abzuschließen. Die Vermögenswirksamen Leistungen werden nur dann gefördert, wenn der Arbeitnehmer freie Entscheidung darüber hat, wie er seine vermögenswirksamen Leistungen anlegen möchte.

Meist ist die Gewährung der vermögenswirksamen Leistungen durch Tarifverträge der jeweiligen Branchen geregelt. Dort steht fest vereinbart, wie hoch die Zahlungen durch den Arbeitgeber ausfallen, Vorraussetzung hierfür natürlich, dass der Arbeitnehmer sich um einen entsprechenden Vertrag kümmert. Die Arbeitnehmersparzulage beträgt jährlich 18 Prozent der vermögenswirksamen Leistungen, maximal 400 Euro im Jahr. Ab 2009 wird die Zulage auf 20 Prozent erhöht.