Definition Fachbegriffe - B

Sie sollten wissen wann der Versicherungsschutz endet. Das ist zum Beispiel der Fall wenn ein Vertrag ausläuft und keine Verlängerung stattfindet, das Risiko welches versichert wurde wegfällt, oder der Versicherungsnehmer kündigt oder eine Kündigung seitens der Versicherung erfolgt.




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Definition Begriffe - B

BAFin
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht, kurz genannt BAFin beaufsichtigt die Versicherungsunternehmen.

Bauherr
Unter Bauherr versteht man die Person welche die finanzielle Verantwortung bei der Planung und Ausführung eines Bauvorhabens trägt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Neubau, Umbau, Renovierung oder Abriss eines Gebäudes handelt. In der Regel ist der Bauherr der Eigentümer der zu erstellenden Gebäuden. Handelt es sich nicht um ein Einfamilienhaus kann auch eine Wohnungsbaugesellschaft Bauherr sein.

Beendigung des Versicherungsschutzes
Es gibt viele Formen der Beendigung von Versicherungsschutz. Zum einem die reguläre Beendigung durch Vertragsablauf. Eine weitere Form ist die Kündigung des Vertragsverhältnisses auf Wunsch des Kunden.
Aber auch eine Kündigung des Versicherers ist möglich, so zum Beispiel wenn sich der Kunde nicht an seine Verpflichtung zur Beitragszahlung hält und trotz Mahnung seine Prämie nicht bezahlt.
Es gibt auch Fälle in denen der Versicherer zur Kündigung eines Vertrages rechtlich gezwungen ist. So zum Beispiel wenn er sich auf Leistungsfreiheit aufgrund bestimmter Obliegenheitsverletzungen berufen will bedarf es gleichzeitig der Kündigung des Vertrages.
Es gibt die ordentliche Kündigung des Vertrages unter Einhaltung der hierfür vorgesehenen Kündigungsfristen. In den vertraglichen Bedingungen sind unter bestimmten Voraussetzungen auch außerordentliche Kündigungsmöglichkeiten vorgesehen. Diese führen meist zu sofortiger Beendigung des Versicherungsschutzes.

Beitragsanpassung
Bei einigen Verträgen errechnen sich die Versicherungsbeiträge nach einer mathematischen Formel die sich aus diversen Komponenten zusammensetzen die in der Versicherten- gemeinschaft verschiedenen Schwankungen unterliegen.
Der Interessenverband aller Versicherer ermittelt die durchschnittlichen Prozentsätze einmal im Jahr und gibt eine Quote heraus nach der sich die Beiträge für das nächste Versicherungsjahr richten.Dies geschieht zum Beispiel jedes Jahr in der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung. Die Quote steht in direktem Zusammenhang mit den verursachen Schadenfällen und den Schadenaufkommen hierfür.
Ein weiters Beispiel findet sich in der Lebensversicherung. Diese Verträge sind oft über einen langen Zeitraum abgeschlossen. Durch Inflation und Güterverteuerung ist es möglich dass der vor 40 Jahre errechnete Absicherungsbedarf im Alter nicht mehr den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Durch eine automatische oder dynamische Beitragsanpassung wird ein Kaufkraftverlust ausgeglichen.

Betriebshaftpflichtversicherung
Eine Betriebshaftpflichtversicherung schützt Sie vor den Folgen eines Schadenfalls der durch Sie oder Ihre Angestellten/Arbeiter entstanden ist und für den Sie nach den gesetzlichen Vorgaben haften. Versichert sind Sach- Personen- und Vermögensschaden am Eigentum oder der Gesundheit eines Dritten.