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BeiträgeIhren Vertrag können Bausparer flexibel anlegen. Zwar verpflichten sie sich im Vertrag zur Zahlung des so genannten Regelsparbeitrags, der je nach Tarif 3 bis 10 Promille der Bausparsumme monatlich beträgt. In der Praxis kann doch jeder einzahlen, wie er will. Jederzeit also höhere oder niedrigere Beträge sparen, Sonderzahlungen leisten oder eine Zeit mit dem Sparen aussetzen. Eventuell sehr lange bis zur Zuteilung warten muss derjenige, der zu wenig spart. Man schadet sich selbst, wenn man dagegen nach Erreichen des Mindestguthabens munter auf das Bausparkonto einzahlt. Nicht nur unnötig viel Geld zu niedrigen Zins wird gespart, sondern der Darlehensanspruch wird auch gekürzt. Es ergibt sich bei den meisten Tarifen die Höhe des Bauspardarlehens aus der Differenz zwischen der Bausparsumme und dem gesparten Guthaben.
RenditeHeute schon sichern sich Bausparer ihr Bauspardarlehen zu einem festen und relativ niedrigen Zinssatz, unabhängig von der Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt. Gegen steigende Zinsen ist Bausparen eine Art Versicherung. Vorab zahlen Bausparer den Preis dafür, indem sie sich bis zur Zuteilung ihres Vertrags mit einer mageren Verzinsung ihres Sparguthabens begnügen. Entscheidend von den Zinsen einer Alternativanlage hängt ab, wie teuer die Zinssicherheit ist. Der Ansparverlust beim Bausparen hält sich in Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen in Grenzen. Der Vorteil des zinsgünstigen Darlehens wiegt umso schwerer. Denn wenn in 4 oder 7 Jahren der Sparer baut, könnten die Zinsen für ein Hypothekendarlehen wieder gestiegen sein. Deshalb ist der Abschluss eines Bausparvertrags vor allem in einer Niedrigzinsphase attraktiv. Ein Bausparvertrag ist in Zeiten hoher Zinsen relativ teuer. Kann beispielsweise ein Sparer sein Geld bei der Bank zu 7 Prozent anlegen, ist er gegenüber einem Bausparer selbst bei künftigen Hypothekenzinsen von etwa 8,5 bis 10 Prozent noch im Vorteil. |
